Klagenfurt
LKW-Anhänger mit geladenen Autos baute Unfall
Der rumänische LKW-Lenker war auf der Flughafenstraße in Klagenfurt unterwegs. Weil er ein Fahrverbot und die zulässige Höhe von 3 Metern einer Bahnunterführung missachtet hatte, prallten die geladenen Autos aneinander.
Am Mittwoch (25. Oktober) gegen 13.45 Uhr war ein rumänischer Staatsbürger (58) mit seinen LKW mit Anhänger in Klagenfurt auf der Flughafenstraße in Richtung Westen unterwegs. Auf dem Zugfahrzeug befanden sich 3 Autos und auf dem Anhänger 4 Autos, welche der LKW Lenker überstellen sollte.
Lenker missachtete Fahrverbot
Der Fahrer fuhr laut eigenen Angaben nach dem Navigationsgerät und ignorierte das wiederholt angekündigte Fahrverbot für LKW über 3,5 Tonnen und die höchstzulässige Höhe von 3 Metern geltend für die Unterführung Flughafenstraße.
Geladene Autos prallten aneinander
Daraufhin prallte die Reling des Zugfahrzeugoberhauses und das erste geladene Auto auf der oberen Ebene gegen die Untersicht der betonierten Bahnunterführung der ÖBB und blieb unter dieser stecken. Durch den Anprall wurde der oben befindliche PKW total beschädig und gegen das zweite Fahrzeug geschoben, wodurch auch dieses stark beschädigt wurde.
LKW-Lenker leicht verletzt
Auch rissen frontseitig die Bolzen der Hebebühne, wodurch diese in Fahrtrichtung nach vorne abkippte und den auf der unteren Ebene geladenen PKW total beschädigte. Der LKW-Lenker wurde vom Rettungsdienst mit vermutlich leichten Verletzungen ins Klinikum Klagenfurt verbracht.
Berufsfeuerwehr mit 3 Fahrzeugen im Einsatz
Die Fahrzeuge wurden von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, die mit 3 Fahrzeugen und 10 Kammeraden im Einsatz stand, geborgen. Nachdem der Brückenmeister der ÖBB den Schaden begutachtete und hinsichtlich der Statik keine Gefahr für den Gleisverkehr feststellte, konnte die Brücke für den Gleisverkehr wieder frei gegeben werden. Eine Schadenssumme ist derzeit noch nicht bekannt.
