Kärnten

Hoch­was­ser: Maß­nah­men haben sich bewährt

Durch die getroffenen Vorkehrungen konnten größere Schäden verhindert werde. Die Feuerwehren rückten zu 160 Einsätzen aus, geringfügige Schäden gab es durch Vermurungen und entwurzelte Bäume.

Hochwasserschutz Die Hochwassermaßnahmen nach dem Starkregen haben sich bewährt.

© Pixabay/Hans

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Nach den Stark­re­gen­fäl­len und der Sturm­front, die ver­gan­ge­ne Nacht über Kärn­ten gezo­gen sind, sind heu­te, Frei­tag, die Exper­ten des Lan­des­kri­sen­sta­bes und der Ein­satz­or­ga­ni­sa­tio­nen zu einer Neu­be­ur­tei­lung der aktu­el­len Lan­ge zusam­men­ge­tre­ten.

Dank gilt allen Ein­satz­kräf­ten

Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und Kata­stro­phen­schutz­re­fe­rent Lan­des­rat Dani­el Fell­ner dan­ken den Ein­satz­kräf­ten, die lan­des­weit in den ver­gan­ge­nen Tagen im Ein­satz stan­den, um die Bevöl­ke­rung vor den Aus­wir­kun­gen der Unwet­ter­front zu schüt­zen. Wie von Geo­sphe­re Aus­tria pro­gnos­ti­ziert, hat die Schlecht­wet­ter­front, die über Kärn­ten gezo­gen ist, im Süd­wes­ten für star­ke Nie­der­schlä­ge und im Süd­os­ten für hohe Wind­spit­zen gesorgt.

Feu­er­wehr rück­te zu 160 Ein­sät­zen aus

„Durch die Vor­keh­run­gen, die Sei­tens des Lan­des in enger Abspra­che mit den Behör­den und den Ein­satz­or­ga­ni­sa­tio­nen getrof­fen wur­den, konn­ten grö­ße­re Schä­den ver­hin­dert wer­den. Den­noch muss­ten die Feu­er­weh­ren in den ver­gan­ge­nen Stun­den zu 160 Ein­sät­zen aus­rü­cken“, berich­te­te Kata­stro­phen­schutz­re­fe­rent Lan­des­rat Dani­el Fell­ner im Zuge der heu­ti­gen Sit­zung des Lan­des­kri­sen­sta­bes. Kon­kret waren es umge­stürz­te Bäu­me und gering­fü­gi­ge Ver­mu­run­gen, die von den Ein­satz­kräf­ten besei­tigt wer­den muss­ten.

Grö­ße­re Schä­den konn­ten ver­hin­dert wer­den

Groß­flä­chi­ge Über­schwem­mun­gen konn­ten durch Hoch­was­ser­schutz­ein­rich­tun­gen und die Absen­kung der Drau ver­hin­dert wer­den. Da in den kom­men­den Stun­den kei­ne gro­ßen Nie­der­schlags­men­gen pro­gnos­ti­ziert sind, rech­nen die Exper­ten, dass die Pegel­stän­de in den Flüs­sen wei­ter abneh­men wer­den. Als Vor­sichts­maß­nah­men wird der mobi­le Hoch­was­ser­schutz, der an der Glan im Bereich von Pop­pichl auf­ge­baut wur­de, bis kom­men­den Diens­tag instal­liert blei­ben. Die Exper­ten des Hydro­gra­phi­schen Diens­tes des Lan­des Kärn­ten gehen davon aus, dass der Grund­was­ser­spie­gel in Kla­gen­furt, im Bereich der Glan­furt, des Wör­ther­sees und der Glan zwar stei­gen wird, aber nicht die Wer­te von August errei­chen wird.

Rund 1.600 Haus­hal­te waren ohne Strom

Umge­stürz­te Bäu­me sorg­ten für Strom­aus­fäl­le im Gebiet zwi­schen Loi­blpass und Bad Eisen­kap­pel. Rund 1.600 Haus­hal­te waren zeit­wei­se ohne Strom. Wei­te­re Schad­stel­len befin­den sich im Gemein­de­ge­biet von Afritz und im Bereich des Pyra­mi­den­ko­gels. Die Kärn­ten Netz ist der­zeit mit der Besei­ti­gung der Schä­den beschäf­tigt und rech­net, dass die flä­chen­de­cken­de Strom­ver­sor­gung bis am spä­ten Nach­mit­tag wie­der­her­ge­stellt ist.

03.11.2023 19:00
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Hochwasserschutz Die Hochwassermaßnahmen nach dem Starkregen haben sich bewährt.

© Pixabay/Hans