Klagenfurt

Finanz­fi­as­ko: Stadt­re­gie­rung igno­riert Rea­li­tät

Wirtschaft verlangt in der Budgetmisere Lösungen, keine Ausflüchte. „Das gefährdet nicht nur den Standort, sondern auch die Zukunft der Bürgerinnen und Bürger“, mahnt Wirtschaftskammer-Obmann Franz Ahm.  

Finanz­fi­as­ko: Stadt­re­gie­rung igno­riert Rea­li­tät Für Wirtschaftskammer-Bezirksstellen Obmann Klagenfurt Franz Ahm steht fest: Die Klagenfurter Stadtpolitik muss bestehende Haushaltsstrukturen überdenken.

© Pixabay/Bruno-Germany

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Bereits am 25. Okto­ber wur­de berich­tet, dass die Mit­ar­bei­ter der Stadt in einem drei­sei­ti­gen Schrei­ben Alarm schla­gen wür­den: Der Lan­des­haupt­stadt dro­he die Plei­te, Groß­pro­jek­te wie das Hal­len­bad müss­ten gestoppt, mas­si­ve Ein­spa­run­gen gefor­dert wer­den. Heu­te, am 7. Novem­ber, ver­sam­melt sich der Kla­gen­fur­ter Gemein­de­rat, um über gera­de ein­mal zwei Tages­ord­nungs­punk­te zu dis­ku­tie­ren. WK-Bezirks­stel­len Obmann Kla­gen­furt Franz Ahm: „Es ist beschä­mend, dass die finan­zi­el­le Schief­la­ge, in der sich Kla­gen­furt befin­det, nicht ein­mal auf der Agen­da steht.“

Weck­ruf durch eige­ne Mit­ar­bei­ter

Als Ver­tre­ter der Wirt­schaft hält Ahm die Reak­ti­on der Stadt­po­li­tik auf den dra­ma­ti­schen Weck­ruf durch eige­ne Mit­ar­bei­ter für Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung: „Wir kön­nen nicht län­ger schwei­gen ange­sichts der drän­gen­den wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, denen wir gegen­über­ste­hen. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben sich die finan­zi­el­len Pro­ble­me in Kla­gen­furt dra­ma­tisch ver­schärft, und den­noch bleibt die Stadt­re­gie­rung untä­tig. Die Bezirks­stel­le beob­ach­tet mit wach­sen­der Besorg­nis, wie die Stadt in den finan­zi­el­len Abgrund getrie­ben wird. Wirt­schaft­li­che Unsi­cher­hei­ten, stei­gen­de Kos­ten und feh­len­de Inves­ti­tio­nen gefähr­den nicht nur die Zukunft der hier ansäs­si­gen Unter­neh­men, son­dern auch das Wohl­erge­hen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger.“

“Bestehen­de Haus­halts­struk­tu­ren über­den­ken!”

Die Stadt­re­gie­rung sol­le nun end­lich Ver­ant­wor­tung über­neh­men und die finan­zi­el­le Gesund­heit der Stadt als höchs­te Prio­ri­tät zu behan­deln. Es sei an der Zeit, die bestehen­den Haus­halts­struk­tu­ren zu über­den­ken, eine kla­re und trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Bevöl­ke­rung sicher­zu­stel­len und eng mit den ört­li­chen Unter­neh­men zusam­men­zu­ar­bei­ten, um Lösun­gen zu fin­den, ver­langt Ahm: „Die Wirt­schaft bil­det das Fun­da­ment unse­rer Stadt, und die Ver­säum­nis­se der Stadt­re­gie­rung unter­gra­ben die­ses Fun­da­ment in alar­mie­ren­dem Maße. Wir ver­ur­tei­len die Gleich­gül­tig­keit der Stadt­re­gie­rung und for­dern eine umge­hen­de Wen­de in ihrer Her­an­ge­hens­wei­se. Kla­gen­furt kann es sich nicht leis­ten, wei­ter­hin die finan­zi­el­le Rea­li­tät zu igno­rie­ren – so trau­rig die auch sein mag!“

08.11.2023 19:00
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Finanz­fi­as­ko: Stadt­re­gie­rung igno­riert Rea­li­tät Für Wirtschaftskammer-Bezirksstellen Obmann Klagenfurt Franz Ahm steht fest: Die Klagenfurter Stadtpolitik muss bestehende Haushaltsstrukturen überdenken.

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