Chorgesang
Der „Kärntner Viergesang“ stellt sich vor
Seit 23 Jahren gibt es den „Kärntner Viergesang“. Wie musikalisch das Kleeblatt ist, das erzählt Norbert Löcker im Gespräch mit „KliCK Kärnten“.
© Kevin Roth
Der „Kärntner Viergesang“ mit Norbert Löcker (Tenor), Alexandra (Sopran) und Peter Gröning (Bass) sowie Hermelinde Dielacher (Alt) können auf zahlreiche Auftritte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz, sowie im Rundfunk und Fernsehen vorweisen. Das Quartett feierte dabei große Erfolge, wie die Auszeichnung beim österreichischen Chorwettbewerb, zweimal Sieger und Goldmedaillengewinner in der Kategorie Volksmusik beim internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl/ OÖ) und zahlreichen anderen Bewerben.
Der Beginn
„Alexandra Gröning gehörte wie ich zu den Gründungsmitgliedern der ‚Stimmen aus Kärnten‘. Ich bin danach nach Wien gegangen und die Alexandra in die Karenz. So haben wir uns etwas aus den Augen verloren und haben uns erst 1999 wieder zusammengesetzt und gesagt, singen wir wie in alten Zeiten wieder auf der Greschitz bei Brückl, um in der alten Steinkirche Weihnachtslieder vorzutragen“, erklärt Norbert Löckler.
Der Tenor
Der Tenor Norbert Löcker ist studierter Betriebswirtschafter und arbeitet als Bankangestellter in Wolfsberg. Er ist seit seinem 17. Lebensjahr begeisterter Sänger und war Mitglied im Chor “Die Kärntner in Graz”, im Bezirkschor St. Veit, Gründungsmitglied der “Stimmen aus Kärnten” und des Männerdoppelquartetts “Da 8‑Gsang”. Er ist auch Gitarrist bei der St. Veiter Band “Strange brew”. „Am 17. November geben wir in der ‚Vinothek Vipresso‘ in St. Veit ein Konzert“, erzählt Löcker.
Die Sopranistin
Die gelernte Friseurin Alexandra Gröning studierte am Kärntner Landeskonservatorium Gesang, elementare Musikpädagogik und absolvierte den Lehrgang für Kinder- und Jugendstimmbildung. Am IBB Klagenfurt (Institut für Bildung und Beratung) absolvierte sie den Lehrgang für Kleinkind-Pädagogik. Alexandra singt seit frühester Jugend und war auch Gründungsmitglied der „Stimmen aus Kärnten“. Die Sopranistin behält mit ihrer Schlagfertigkeit und ihrem Humor immer den Überblick, vor allem über ihren musikalisch umtriebigen Ehemann und die zwei gemeinsamen Töchter.
Die Bergbäuerin
Hermelinde Dielacher ist eine ausgebildete Chemotechnikerin und hauptberufliche Bergbäuerin. Sie singt schon seit ihrer Kindheit mit viel Freude in der Stimmlage alt. Der Chorgesang liegt ihr besonders am Herzen. So absolvierte sie die Chorakademie und den Sonderlehrgang für Chorleitung am Kärntner Landeskonservatorium. Derzeit sorgt Dielacher als Chorleiterin beim MGV Kraßnitz und Ensemble „MeSaGu“, einem Frauenchor, für den richtigen Ton.
Der Ostberliner
Peter Gröning absolvierte sein Musikstudium (Hauptfach Schlagzeug) in Ostberlin und war als Berufsmusiker mit den verschiedensten Jazz- und Pop-Formationen in der halben Welt unterwegs. 1983 blieb er anlässlich eines Konzertaufenthaltes in Kärnten. Er unterrichtete im damaligen Kärntner Landeskonservatorium und war bis 2011 Direktor der Gustav-Mahler-Bezirksmusikschule in Klagenfurt. Er wirkt als Schlagzeuger in zahlreichen Projekten und Formationen mit und sorgt mit seiner Stimmgabel für den richtigen Ton und kümmert sich als Jazzer um den „groovigen“ Sound des Quartetts. Privat ist er mit der Gesangskollegin Alexandra Gröning verheiratet.
Große Bandbreite
Das Repertoire vom Kärntner Vierklang ist breit aufgestellt. „Wir sind sehr vielseitig, unser Liedgut reicht vom Kärntner Lied über geistliche Lieder aus verschiedenen Epochen bis hin zu Jazz- und Poparrangements“, erzählt der Tenor Norbert Löcker.
Termine
Der “Kärntner Viergesang” bei Weihnachtskonzerten
Samstag, 2. Dezember, 19.30 Uhr
Stiftskirche in St. Georgen am Längsee
Sonntag, 3. Dezember, 16 Uhr
Stadtpfarrkirche in Klagenfurt
