Klagenfurt
Polizeihündin “Oana” stellte Flüchtenden
Es war der erste erfolgreiche Einsatz für Polizeihündin "Oana". Sie stellte einen aggressiven Mann aus Polen (43), der zuvor in einem Gasthaus in Klagenfurt einen 33-jährigen Burgenländer mit einem Stanleymesser verletzt hatte.
Am Donnerstag (16. Nobember) gegen 21.12 Uhr klopfte ein 33-jähriger alkoholisierter Mann aus dem Burgenland an der Zimmertüre eines 43-jährigen Polen in einem Gasthaus in Klagenfurt.
33-Jährigen mit Stanleymesser verletzt
Der Beschuldigte öffnete die Türe und begann auf den 33-Jährigen mit den Füßen einzutreten und ihn mit einem Stanleymesser zu verletzen. Dabei erlitt er Verletzungen unbestimmten Grades. Die Umstände der Tat sind bis dato nicht nachvollziehbar und Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Fahndung mit Polizeistreife eingeleitet
Da aufgrund der schweren Verletzungen eine Gefährdung des 33-Jährigen nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde umgehend eine Fahndung eingeleitet. Mehrere Polizeistreifen, unter anderem auch eine Polizeidiensthundestreife, suchten nach dem Verletzten.
Erster erfolgreicher Einsatz für “Oana”
Erstmals befand sich die holländische Schäferhündin „OANA“ im Einsatz, die die erste Personenspürhündin der Kärntner Polizei ist. Erst vor einem Monat schloss sie gemeinsam mit ihrer Polizeidiensthundeführerin Christina die Abschlussprüfung im Spezialbereich „Personenspürhundesuche“ erfolgreich ab.
Geruchssin des Hundes auf die Probe gestellt
Bei Personenspürhunden wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde genutzt. Sie sind in der Lage, aufgrund eines Geruchsträgers (z.B. eines Kleidungsstückes) unterschiedliche menschliche Gerüche voneinander zu unterscheiden und so eine bestimmte Person aufzuspüren.
Verletzter ins Krankenhaus eingeliefert
Der Polizeidiensthund „OANA“ konnte innerhalb kürzester Zeit die Fährte des verletzten Mannes aufnehmen und diesen auffinden. Der 33-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt.
