Kärnten

Kor­alm­bahn als Schlüs­sel für Arbeits­markt

In der gestrigen Regierungssitzung betonten alle, dass das Jahrhundertprojekt Koralmbahn eine große Chance für Kärnten ist. Noch sind nicht alles Hausaufgaben erledigt. „In Villach darf nicht Schluss sein“, sagte Wirtschaftskammer Kärnten-Präsident Jürgen Mandl.

Kor­alm­bahn als Schlüs­sel für Arbeits­markt Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten Jürgen Mandl, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach. (von links)

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In der gest­ri­gen (Diens­tag) 15. Sit­zung der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung waren auch die Ver­tre­ter der Sozi­al­part­ner aus Wirt­schafts­kam­mer und Arbei­ter­kam­mer ver­tre­ten, um über die Zukunft Kärn­tens als Wirtschafts‑, Arbeits, und Lebens­raum zu spre­chen.

Neu­er Wirt­schafts­raum Euro­pa

Alle sind sich einig: Die Kor­alm­bahn wird eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Kärn­ten und die Stei­er­mark wach­sen mit der Eröff­nung 2026 zum siebt­größ­ten Wirt­schafts­raum in Euro­pa zusam­men. „Vil­lach wird ein wich­ti­ger Schnitt­punkt von gleich zwei EU-Güter­zug­kor­ri­do­ren wer­den“, sag­te WK-Prä­si­dent Jür­gen Man­dl bei der heu­ti­gen Pres­se­kon­fe­renz nach der Regie­rungs­sit­zung. Neben der bal­tisch-adria­ti­schen Ach­se, zu der die Kor­alm­bahn gehört, geht auch die Nord-Süd­ach­se des West­bal­kan­kor­ri­dors durch Kärn­ten.

Güter­ver­kehr bis an die Adria

Klar sein muss aber, dass Vil­lach nicht das Ende sein dür­fe. Der Güter­ver­kehr bis an die Adria – zumin­dest bis Tri­est – muss sicher­ge­stellt sein. Damit ist eine Anbin­dung an die Adria­hä­fen gewähr­leis­tet. „Wesent­lich dabei ist aber, dass auch die ÖBB ihren Ver­spre­chen nach­kommt und dem­entspre­chend in den Groß­ver­schie­be­bahn­hof Für­nitz inves­tiert“, beton­te Man­dl. Ansons­ten könn­te Kärn­ten gegen­über der Stei­er­mark das Nach­se­hen haben.

 

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Jür­gen Man­dl, Prä­si­dent der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten
© WKK/KK

Aus­bau des Öffent­li­chen Ver­kehrs

Außer­dem muss sicher­ge­stellt wer­den, dass alle Tei­le Kärn­tens bes­ten Zugang zur Kor­alm­bahn haben. Dazu zählt der Aus­bau des öffent­li­chen Ver­kehrs, aber auch der Voll­aus­bau der B 317 und der S37. Eine beson­de­re Bedeu­tung kommt auch dem Lücken­schluss für den Güter­ver­kehr auf der Schie­ne zwi­schen Vil­lach und Kla­gen­furt zu. „Wir brau­chen eine eige­ne Güter­tras­se“, so Man­dl. Noch ist also viel zu tun, damit zum Start der Kor­alm­bahn und dar­über hin­aus alles auf Schie­ne ist.

06.12.2023 15:00
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Kor­alm­bahn als Schlüs­sel für Arbeits­markt Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten Jürgen Mandl, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach. (von links)

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