Villach
Jugendlicher (16) gesteht Waffenbedrohung
In der Klagenfurter Straße sorgten falsche Notrufe für einen Großeinsatz der Polizei. Ein 16-jähriger Jugendlicher aus Villach gestand, die Anrufe getätigt zu haben, ohne eine Erklärung für sein Verhalten abzugeben.
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Am Neujahrstag um 20.41 Uhr erhielt die Polizei eine Meldung über fünf Jugendliche mit einer Waffe in der Klagenfurter Straße in Villach. Trotz intensiver Suche und fehlender Informationen zu den Jugendlichen konnte die Polizei die genaue Örtlichkeit nicht ausmachen. Weder der Anzeiger noch Passanten konnten Hinweise geben, was zur Einstellung der Fahndung führte.
Erneute Falschmeldung getätigt
Am Dienstag (2. Jänner) um 00.06 Uhr wurde erneut die Klagenfurter Straße zum Schauplatz einer Meldung. Diesmal mit der Behauptung, dass ein Mann eine Frau in ein Auto gezerrt und mit einer Schusswaffe bedroht hätte.
Großeinsatz der Cobra
Ein erneuter Großeinsatz der Polizei sowie des Einsatzkommandos Cobra folgte. Der Anrufer, der sich im Nahbereich aufhalten sollte, war jedoch erneut nicht auffindbar und reagierte nicht auf die Anrufe der Beamten. Die Fahndung wurde ergebnislos abgebrochen.
Jugendlicher ausgeforscht
Nach intensiven Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass es sich bei beiden Notrufen um den gleichen Anrufer handelte. Ein 16-jähriger Villacher wurde an seiner Wohnadresse ausgeforscht und zum Sachverhalt befragt. Ohne eine plausible Erklärung für seine Handlungen gestand er sofort. Der Jugendliche wird nun der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.
