Wohnbau-Projekt
Spatenstich für betreutes Wohnen in Ferlach
In Ferlach entstehen neben dem Altenwohnheim 19 Mietwohnungen für ältere Personen und ein zusätzlicher Wohnverbund für Menschen mit Beeinträchtigung.
© Büro LHStv. Schaunig/Kreuzer
In Ferlach werden neben dem Altenwohnheim 19 Mietwohnungen gebaut, die älteren Personen die Möglichkeit des betreuten Wohnens mit einem sogenannten Alltagsmanager geben. Zusätzlich entsteht ein Wohnverbund für Menschen mit Beeinträchtigung. Dieser wird acht betreute Wohnplätze (Vollzeit), eine Trainingswohnung und einen Therapierau umfassen.
3,2 Millionen Euro Investition
In das Wohnprojekt, das aus Mitteln der Kärntner Wohnbauförderung subventioniert wird, fließen 3,2 Millionen Euro. Den Neubau errichtet die gemeinnützige Bauvereinigung „Fortschritt“. Heute erfolgte der Spatenstich, an dem auch die Landeshauptmann-Stellvertreterinnen Beate Prettner (Gesundheitsreferentin) und Gaby Schaunig (Wohnbaureferentin) teilnahmen.
Klienten der Chancengleichheit
„Immer mehr ältere Menschen leben alleine, benötigen aber nicht nur soziale Kontakte, sondern auch da und dort ein Unterstützungsangebot. Oft genügt es, dass sie die Gewissheit haben, sich an jemanden wenden zu können, der sofort zur Stelle ist. Das gibt Sicherheit und macht sorgenfrei“, sagte Prettner. Von Bedeutung ist auch der Wohnverbund für Menschen mit Beeinträchtigung: „Wir erweitern in Kärnten sehr zügig das Angebot an Wohnplätzen für Klienten der Chancengleichheit – das steht ganz oben auf unserer Agenda.“
Gemeinnütziger Wohnbau
Schaunig schließt sich ihrer Meinung an: „Gemeinnützige Wohnbau-Projekte wie dieses, das älteren Menschen sowohl ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben ermöglicht, als auch die benötigte Unterstützung in diversen Formen zur Verfügung stellt, sind für uns ganz besonders wichtig.“ Der gemeinnützige Wohnbau ist, so Schaunig, nicht nur die effizienteste Mietpreisbremse, sondern gemeinsam mit der Wohnbauförderung auch ein bedeutsames Mittel zur Schaffung von hochwertigem und bedarfsorientiertem Wohnraum, der es besonders auch älteren Personen und Personen mit Beeinträchtigungen möglich macht, genauso zu leben, wie sie es sich vorstellen.
Bedarfsorientierter Wohnraum
Abgestimmt mit dem Sozialhilfeverband (SHV) Klagenfurt Land, der das Altenwohnheim betreibt, und der „Lebenshilfe“, die den Wohnverbund betreuen wird, wurde das Projekt konzipiert und geht nun in die Umsetzungsphase. Die Bewohner können auch das Angebot des benachbarten Altenwohnheims nutzen. SHV-Obmann Franz Ragger, Bürgermeister von Maria Rain, und Bürgermeister Ingo Appé (Ferlach) hoben die große Bedeutung von bedarfsorientiertem Wohnraum für die Gemeinden hervor.
© Büro LHStv. Schaunig/Kreuzer



