Klagenfurt

Bau­be­ginn für die Bahn­un­ter­füh­rung in Waid­manns­dorf

Ab 3. Februar kommt es zu einer Total-Sperre der Eisenbahnkreuzung Waidmannsdorfer Straße für den gesamten Verkehr für vier Monate. Ab Juni wird es für Fußgänger und Radfahrer eine bauliche Lösung geben. Es kommt zu Änderungen der Streckenführung der KMG-Buslinien B und 5. Mit der Fertigstellung wird im Oktober 2025 gerechnet.

Bau­be­ginn für die Bahn­un­ter­füh­rung in Waid­manns­dorf So soll die neue Unterführung aussehen.

© ÖBB/PoltniggundKlammer

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Die stark fre­quen­tier­te Eisen­bahn­kreu­zung in Waid­manns­dorf wird durch eine moder­ne Stra­ßen­un­ter­füh­rung mit Geh- und Rad­weg­un­ter­füh­rung ersetzt. Das umfang­rei­che Bau­pro­jekt zielt dar­auf ab, die Sicher­heit für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer zu erhö­hen sowie den Ver­kehrs­fluss zu ver­bes­sern. Die Bau­ar­bei­ten star­ten im Febru­ar 2024 und dau­ern bis Ende Okto­ber 2025. Zu den Details infor­mier­ten am Don­ners­tag­abend im Rah­men eines Info­abends im Gemein­de­zen­trum Waid­manns­dorf die ÖBB gemein­sam mit der Stadt Kla­gen­furt und Kla­gen­furt Mobil die Bür­ger im Pro­jekt­um­feld.

Beim Bau­pro­jekt wird die Waid­manns­dor­fer Stra­ße ab der Kreu­zung Ankers­ho­fen­stra­ße abge­senkt und unter der ÖBB-Bahn­stre­cke hin­durch­ge­führt. Mit der Fer­tig­stel­lung wird die Diet­rich­stra­ße nicht mehr an die Waid­manns­dor­fer Stra­ße ange­bun­den sein. Die Bahn­stra­ße wird mit­tels einer Über­brü­ckung mit der Hum­bold­stra­ße ver­bun­den. Die Arbei­ten fin­den bei lau­fen­dem Betrieb der wich­ti­gen Bahn-Ver­bin­dung zwi­schen Kla­gen­furt und Vil­lach statt.

Ver­kehrs­in­for­ma­tio­nen

Sper­re und Umlei­tun­gen ab Sams­tag, 3. Febru­ar 2024

KFZ: Für Auto­fah­rer gilt wäh­rend der gesam­ten Bau­zeit ein Umlei­tungs­ver­kehr über Ankers­ho­fen­stra­ße – Rosen­ta­ler Stra­ße – Maxi­mi­li­an­stra­ße

Bus: Ab 3. Febru­ar 2024 kommt es zu fol­gen­den Ände­run­gen im KMG-Bus­li­ni­en­netz:

  • Die Stre­cken­füh­rung der Linie B erfolgt im Bereich Waid­manns­dorf sowohl stadt­ein­wärts als auch stadt­aus­wärts nicht mehr über die Ankers­ho­fen­stra­ße son­dern aus­schließ­lich über die Maxi­mi­li­an­stra­ße (Hal­te­stel­len Goe­the­stra­ße, Waid­manns­dor­fer Stra­ße). Dadurch wer­den die Hal­te­stel­len Schaum­gas­se, Unfall­kran­ken­haus und Lorenz-Khep­piz-Gas­se nicht mehr ange­fah­ren.
  • Die Stre­cken­füh­rung der Linie 5 erfolgt im Abschnitt Heiligengeistplatz/Rizzibrücke statt über die Vil­la­cher Stra­ße über die August-Jaksch-Stra­ße. Dadurch wird — auf­grund des Ent­falls des bis­her bedien­ten Stre­cken­ab­schnit­tes der Ankers­ho­fen­stra­ße der Linie B — eine alter­na­ti­ve Anbin­dung zum UKH gesi­chert. Im Bereich der August-Jaksch-Stra­ße auf Höhe Waid­manns­dor­fer Stra­ße wird pro Fahrt­rich­tung jeweils eine stadt­ein- und stadt­aus­wär­ti­ge pro­vi­so­ri­sche Hal­te­stel­le ein­ge­rich­tet. Auf Höhe der Spon­hei­mer Stra­ße ent­steht eine wei­te­re Hal­te­stel­le.

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Rad und zu Fuß: Die ers­ten vier Mona­te erfor­dern eine auf­wän­di­ge Bau­ab­wick­lung, wes­halb die Eisen­bahn­kreu­zung in die­ser Zeit kom­plett gesperrt wer­den muss. Ab 3. Juni 2024 wird mit einem pro­vi­so­ri­schen Durch­gang das Que­ren der Bau­stel­le zu Fuß ermög­licht. Für Rad­fah­rer heißt es dann: Bit­te abstei­gen und das Rad durch den Durch­gang schie­ben.

Bahn: Damit die Fahr­ten auf der Bahn­stre­cke Kla­gen­furt – Vil­lach ohne Ein­schrän­kun­gen mög­lich sind, wird bei lau­fen­dem Betrieb gear­bei­tet. Bis auf ein­zel­ne Gleis­sper­ren bleibt der Bahn­be­trieb unein­ge­schränkt auf­recht.

 

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Luft­bild­auf­nah­me zur geplan­ten Unter­füh­rung
© ÖBB/PoltniggundKlammer

Wochen­end- und Nacht­ar­bei­ten

Teil­wei­se müs­sen Bau­ar­bei­ten wäh­rend Gleis­sper­ren auch in der Nacht und an Wochen­en­den durch­ge­führt wer­den. Die unmit­tel­bar betrof­fe­nen Anrai­ner wer­den per Post­wurf zeit­ge­recht im Vor­hin­ein infor­miert.

Ter­mi­ne für Wochen­end- und Nacht­ar­bei­ten:

  • 04. Febru­ar 2024, 10:00 bis 14:00 Uhr (Sonn­tag)
  • 17. bis 18. Febru­ar 2024
  • 24. bis 25. Febru­ar 2024
  • 09. bis 10. März 2024
  • 16. bis 17. März 2024

 

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Wäh­rend der Bau­pha­se ist im nörd­li­chen und süd­li­chen Kreu­zungs­be­reich mit ver­mehr­tem Bau­stel­len­ver­kehr zu rech­nen. Für die Arbei­ten kom­men Groß­bau­ma­schi­nen zum Ein­satz. Für die direk­ten Anrai­ner kann es zeit­wei­se zu erhöh­ter Staub- und Lärm­ent­wick­lung kom­men. Es wird best­mög­lich ver­sucht, die Unan­nehm­lich­kei­ten, die sol­che Groß­bau­stel­len mit sich brin­gen, so gering wie mög­lich zu hal­ten.

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State­ments der Pro­jekt­part­ner

„Wir freu­en uns, bis Ende 2025 eine wei­te­re Eisen­bahn­kreu­zung in Kärn­ten auf­lö­sen zu kön­nen. Jede auf­ge­las­se­ne Eisen­bahn­kreu­zung ist eine nach­hal­ti­ge Inves­ti­ti­on in die Sicher­heit und bedeu­tet eine dau­er­haf­te Ent­las­tung für Ver­kehrs­teil­neh­mer und Anrai­ner. Unser wich­ti­ger Appell in Sachen Sicher­heit am Beginn der Bau­maß­nah­men: Die Bau­ar­bei­ten fin­den bei lau­fen­dem Bahn­be­trieb statt, daher bit­te beson­de­re Vor­sicht! Die Absper­run­gen der Bau­stel­le die­nen zum Schutz aller Betei­lig­ten.“

Chris­tia­ne Schia­vin­a­to, Pro­jekt­lei­te­rin ÖBB Infra­struk­tur AG: „End­lich geht es mit dem lang­ersehn­ten und drin­gend not­wen­di­gen Bau der Bahn­un­ter­füh­rung in Waid­manns­dorf los. Vie­le Pla­nun­gen und Vor­be­rei­tun­gen sind dem vor­aus­ge­gan­gen. Ein ganz wich­ti­ges Pro­jekt für die Lan­des­haupt­stadt Kla­gen­furt wird nun rea­li­siert und umge­setzt. Ab Herbst 2025 wird es in dem Bereich kei­ne War­te­zei­ten für Auto­fah­rer mehr geben. Zudem nimmt mit der Auf­he­bung der Eisen­bahn­kreu­zung auch die Sicher­heit für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer erheb­lich zu.“

Chris­ti­an Schei­der, Bür­ger­meis­ter Kla­gen­furt: „Bis zu acht Stun­den an täg­li­cher War­te­zeit vor dem Schran­ken gehö­ren schon bald der Ver­gan­gen­heit an. Seit über 20 Jah­ren wur­de nur dar­über dis­ku­tiert. Jetzt kön­nen wir in mei­ner Ver­ant­wor­tung als Stra­ßen­bau- und Ver­kehrs­re­fe­ren­tin end­lich gemein­sam mit unse­ren Part­nern eine moder­ne Bahn­un­ter­füh­rung umset­zen, wel­che die Sicher­heit und Lebens­qua­li­tät ver­bes­sern wird.“

Stadt­rä­tin San­dra Was­ser­mann, BA, Refe­ren­tin für Stra­ßen­bau und Ver­kehr:

Die tech­ni­schen Daten zur Unter­füh­rung:

  • Stütz­wei­te: ca. 16 m
  • Lich­te Wei­te: 15 m
  • Lich­te Höhe: 4,5 m
  • Lich­te Höhe Geh und Rad­weg: 2,5 m
  • Fahr­bahn­brei­te Unter­füh­rung im Wan­nen­be­reich: >7,7m

(Fahr­strei­fen 2x3 m zuzüg­lich 2x0,25 m Rand­strei­fen plus 2x0,6 m Schramm­bord und einem sepa­rat geführ­ten 3 m brei­ten Geh- und Rad­weg)

Ombuds­mann gibt Aus­kunft

Für Fra­gen und Anlie­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zum Bau­pro­jekt steht ein eige­ner Ombuds­mann zur Ver­fü­gung.

Kon­takt:

Claus Die­ter Nun­ner

E: claus.nunner@klagenfurt.at

T: +43 463 537 2442 (Mo. bis Do. 8 bis 16 Uhr, Fr. 8 bis 12 Uhr)

Infor­ma­tio­nen auch unter www.klagenfurt.at/bahnunterfuehrung-waidmannsdorf

 

 

 

 

26.01.2024 10:00
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