Kärnten
LH Kaiser wird Botschafter für europäischen Kinderschutz
Kaiser wurde von über 300 Vertretern aus rund 200 europäischen Regionen im Ausschuss der Regionen (AdR) zum Berichterstatter für eine bevorstehende Stellungnahme zur Stärkung der Rolle lokaler und regionaler Gebietskörperschaften in integrierten Kinderschutzsystemen ernannt.
Kärnten rückt erneut ins Zentrum europäischer Aufmerksamkeit, dank des Engagements von Landeshauptmann Peter Kaiser für den Ausbau von Kinderschutz und Kinderrechten. Seine Bemühungen, Kärnten zur kinder- und familienfreundlichsten Region Europas zu machen, werden in Brüssel und den europäischen Regionen unterstützt.
Engagement für Kinderschutz auf europäischer Ebene
Kaiser nutzte seinen Aufenthalt im AdR, um sich mit der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Demokratie und Demografie, Kommissarin Dubravka Suica, über die Bedeutung und Notwendigkeit von Kinderschutz auszutauschen und die Initiativen in Kärnten hervorzuheben.
Politik müsse Kindern angstfreies Aufwachen ermöglichen
Er betonte, dass die Politik den Kindern das Beste bieten müsse, um ihnen ein sicheres und angstfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Er informierte Suica über die Verankerung der Kinderrechte und Kinderschutzmaßnahmen in Kärnten, darunter die Bekämpfung von Kinderarmut und die Schaffung neuer Kinderbildungs- und ‑betreuungsplätze sowie die Einrichtung eines eigenen Kinderschutzbeauftragten.
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EU-Kommissarin sichert Ausbau europäischer Kinderschutzsysteme zu
Suica sicherte Unterstützung beim Ausbau europäischer Kinderschutzsysteme zu, und Kaiser betonte die Notwendigkeit entsprechender finanzieller Mittel seitens der EU. Er beabsichtigt, seine Stellungnahme im Rahmen der Konferenz der Fachkommission für Soziales und Bildung (FK SEDEC) im Februar in Ancona zu präsentieren und im April im großen Plenum des AdR in Brüssel zur Abstimmung vorzulegen.
Zudem führte Kaiser ein Arbeitsgespräch mit EU-Kommissar Johannes Hahn, in dem neben Kinderschutz und Kinderrechten auch die geopolitische Sicherheitslage und die kommenden EU-Wahlen erörtert wurden.

