Wörthersee

Eige­ne See­kar­te für den Wör­ther­see

Die erste Seekarte für den Wörthersee wurde heute präsentiert. Es gibt sie in analoger wie digitaler Form. Sie soll die Sicherheit erhöhen.

Seekarte Wörthersee Präsentierten die erste Seekarte des Wörthersees: die Landesräte Daniel Fellner (links) und Sebastian Schuschnig

© Büro LR Fellner

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Im und auf dem Wör­ther­see herrscht im Som­mer viel Ver­kehr. Häu­fig kommt es zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen. „Des­halb haben die Mit­ar­bei­ter der KAGIS im Amt der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung nun eine See­kar­te nach inter­na­tio­na­lem Vor­bild erstellt, um die Sicher­heit zu erhö­hen und Nut­zungs­kon­flik­te zu ver­mei­den“, so Was­ser­wirt­schafts­re­fe­rent Dani­el Fell­ner, der die See­kar­te heu­te mit Tou­ris­mus-Refe­rent Sebas­ti­an Schu­sch­nig prä­sen­tier­te.

Wer darf wo was?

Basis der Kar­te ist ein digi­ta­les Unter­was­ser-Gelän­de­mo­dell. Die Kar­te zeigt genau, wer wo was darf. Fell­ner wird kon­kre­ter: „Sprich, wo dür­fen Boo­te und Was­ser­fahr­zeu­ge aller Art nicht fah­ren, wo befin­den sich Schutz­ge­bie­te, wie etwa See­ro­sen- oder Schilf­flä­chen, wel­che Zonen sind für Schwim­mer reser­viert, wo kön­nen zu bestimm­ten Zei­ten spe­zi­ell Was­ser­ski­fah­rer trai­nie­ren, wo ver­lau­fen die bestehen­den See­lei­tun­gen, auf die beim Ankern Rück­sicht genom­men wer­den muss.“

Nut­zungs­kon­flik­te neh­men zu

Zah­len bele­gen, dass Nut­zungs­kon­flik­te immer mehr zuneh­men. Es gibt 335 Lizen­zen für pri­va­te Motor­boo­te am Wör­ther­see – auf einer Flä­che von knapp über 19 Qua­drat­ki­lo­me­tern. Wei­ters gibt es 53 gewerb­li­che Schiffs­li­zen­zen und 500 Lizen­zen für stär­ke­re Elek­tro­boo­te. Hin­zu kom­men noch vie­le klei­ne Elek­tro- und Segel­boo­te. Stand-up-Padd­ler sieht man auch immer mehr. Schu­sch­nig: „Wir wer­den die See­kar­te nicht nur bei den Schiff­fahr-Prü­fun­gen aus­tei­len, son­dern auch den Urlau­bern am See zur Ver­fü­gung stel­len!“

Kos­ten­lo­se See­kar­te

Die Wör­ther­see-See­kar­te gibt es für Ein­hei­mi­sche und Gäs­te kos­ten­los – ana­log (KAGIS-Home­page zum Down­load: kagis.ktn.gv.at) wie digi­tal. Jede Kar­te ist mit einem QR-Code bestückt, sodass man direkt zur digi­ta­len See­kar­te wech­seln kann. So kann man die Kar­te auch direkt auf dem See abru­fen, um z. B. die eige­ne Posi­ti­on zu bestim­men oder Zusatz-Infor­ma­tio­nen abzu­ru­fen. Kar­ten für wei­te­re Kärnt­ner Seen sol­len eben­falls erstellt wer­den.

Wie tief ist der Wör­ther­see?

Übri­gens: Der Wör­ther­see wur­de mit Echo­lot ver­mes­sen und dabei wur­de die exak­te Tie­fe des Sees ermit­telt. Sie beträgt – anders als in der Lite­ra­tur mit 85 Metern ange­ge­ben – exakt 84,3 Meter. Die tiefs­te Stel­le liegt im Becken west­lich von Pört­schach.

06.08.2021 19:32 - Update am: 06.08.2021 20:03
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Seekarte Wörthersee Präsentierten die erste Seekarte des Wörthersees: die Landesräte Daniel Fellner (links) und Sebastian Schuschnig

© Büro LR Fellner