Wolfsberg
Polizisten als Lebensretter: 23-Jähriger stürzte in die Lavant
Das Einschreiten der Polizisten verhinderte, dass der 23-Jährige von der Strömung der Lavant mitgerissen wurde.
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In den frühen Morgenstunden (25. Februar 2024) waren zwei Wolfsberger Polizisten zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort — das dürfte einem 23-Jährigen das Leben gerettet haben: Er stürzte mit seine Fahrrad in die Lavant.
Flucht aus Angst
Den 23-Jährigen nahmen die Polizisten während des Streifendienstes in der Wolfsberger Innenstadt wahr. Als dieser sie erblickte, fuhr er mit seinem Rad davon — wie sich später herausstellte aus Angst, er beging weder eine Straftat noch stand er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Kurz verloren die Polizisten den Flüchtenden aus den Augen und fanden nur sein Rad am Radweg im Bereich der Gelben Brücke, die sich in der Nähe des Rathausplatztes befindet.
Klammerte sich an Ast fest
Kurz darauf nahmen sie den Mann in der Lavant wahr. “Er klammerte sich an einen Ast und befand sich mit seinem gesamten Körper im Wasser. Aufgrund der starken Strömung und der kalten Wassertemperatur konnte er sich selbstständig nicht aus seiner Lage befreien”, schildert die Polizei. Da der Ast zu brechen drohte, der junge Mann bereits völlig erschöpft war und sich offensichtlich nicht länger halten konnte, war ein rasches Einschreiten der Polizisten nötig.
Ein lebensrettender Kraftakt
Dazu stieg der Polizist im Uferbereich ins Wasser und wurde an seiner Oberbleikleidung von seiner Kollegin gesichert. Nur mit Mühe konnte der Polizist den in etwa drei Meter Entfernung im Fluss treibenden Mann erreichen. Selbst bereits völlig durchnässt, konnte er nur mit äußerster Kraftanstrengung und selbst gegen die starke Strömung ankämpfend, den Mann ans Ufer ziehen und retten.
