Kärnten
Tourismus: Neues Konzept zur Winter-Erschließung gefordert
Klubobmann Herwig Seiser (SPÖ) drängt auf eine zeitgemäße Neuausrichtung des Wintererschließungskonzepts für Kärnten. Angesichts der sich verändernden klimatischen Bedingungen und ihrer Auswirkungen auf den Wintertourismus wäre eine umfassende Anpassung dringend erforderlich.
© Michael Stabentheiner
Seiser betont die Notwendigkeit, die aktuellen Erfolge im Wintertourismus nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten, sondern als Ansporn für eine zukunftsorientierte Strategie zu nutzen. Das steigende Nächtigungsplus im Januar darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Klimawandel den Tourismussektor vor neue Herausforderungen stellt.
Gemeinsame Entwicklung eines Konzepts
In der heutigen Landtagssitzung wird die Diskussion über ein aktualisiertes Wintererschließungskonzept angestoßen. Dabei soll die Zusammenarbeit aller relevanten Akteure im Fokus stehen, darunter der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, die KBV und die Kärnten Werbung. Ziel ist es, den Kärntner Wintertourismus nachhaltig weiterzuentwickeln und auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Reisenden einzugehen.
Handeln gegen die Realität des Klimawandels
Seiser warnt vor den Konsequenzen eines verzögerten Handelns. Er verweist auf Schigebiete in anderen Bundesländern, die bereits mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen haben und um jeden Betriebstag ringen müssen. Ohne eine zeitgemäße Anpassung des Wintererschließungskonzepts droht auch Kärnten, den Anschluss zu verlieren und den Folgen des Klimawandels hilflos gegenüberzustehen.