Feldkirchen
64-Jähriger lieferte sich wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei
Was am Donnerstag (7. März) als einfache Verkehrskontrolle begann, entwickelte sich zu einem Kampf gegen die Staatsgewalt.
Gestern gegen 20.30 Uhr lenkte ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Feldkirchen einen Kastenwagen aus Oberglan kommend in Richtung Feldkirchen. Dabei versuchte ihn eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung mittels Blaulicht und Anhaltestab zur Anhaltung zu bringen. Zunächst hielt der Lenker sein Fahrzeug an, beschleunigte aber kurz darauf sofort wieder und wollte sich augenscheinlich der Anhaltung entziehen.
Flucht zu Fuß und Widerstand gegen die Beamten
Die Zivilstreife verfolgte den Wagen bis zur relativ nahe gelegenen Hauseinfahrt des Fahrzeuglenkers. Dort sprang der Mann aus dem Fahrzeug und versuchte zu Fuß vor den Beamten zu flüchten. Die Beamten konnten den Mann anhalten und forderten ihn zunächst auf sich auszuweisen, was der Mann verweigerte. Daher wurde er zunächst wegen des Identitätsmangels vor Ort festgehalten, um seine Identität zu klären. Der Mann wehrte sich aktiv gegen die Anhaltung der Kollegen und versuchte sich loszureißen und wehrte sich gegen die Versuche der Beamten ihn mittels Fixiertechniken an der Flucht zu hindern.
Konsequenzen der Verfolgungsjagd
Schließlich wurde wegen der starken Gegenwehr des Mannes die Festnahme wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt ausgesprochen und vollzogen. Durch eintreffende unterstützende Kräfte konnte der Mann anschließend zur Polizeiinspektion Feldkirchen gebracht werden. Ein dort durchgeführter Alkoholtest war positiv. Der Führerschein wurde dem Mann vor Ort abgenommen. Er wird wegen des Lenkens unter Alkoholeinfluss verwaltungsrechtlich und wegen des Widerstands gegen die Staatsgewalt strafrechtlich zur Anzeige gebracht.
