Musil-Museum

„Was kön­nen wir mit Lite­ra­tur anfan­gen?“

Sie wollten immer schon über Literatur, über Wortgymnastik, über das schriftliche Dokumentieren fantasievoller Gedanken diskutieren? Dann haben Sie am Mittwoch (24. April) um 19 Uhr im KIagenfurter Musil-Museum (Bahnhofstraße 50) Gelegenheit dazu! Der Klagenfurter Schriftsteller und PEN-Club-Funktionär Günter Schmidauer liest erneut aus seinem Werk „Wortanfälle“ (Hermagoras-Verlag).

„Was kön­nen wir mit Lite­ra­tur anfan­gen?“„Wortanfälle“ erinnert nicht zufällig an Wutanfälle. Es geht in Schmidauers Essays, Gedichten und Szenen um bizarre Gedanken, um das alltägliche Menschsein, um Abgehobenheit, um Kleingeister und spießiges Bürgertum, um unsichtbare Bilder, um den Wellengang der Dinge, um die Bösartigkeit der Sprachlosen und die Begrenztheit der Sprache.

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Die Kla­gen­fur­ter Thea­ter­le­gen­de Arthur Fischer wird die­ses „Wort-Gewit­ter“ sezie­ren, erläu­tern, kom­men­tie­ren, beglei­tet von musi­ka­li­schen Klän­gen des Blei­bur­ger Lan­des­kul­tur­preis­trä­gers Prof. Arthur Otto­witz. Danach stel­len sich Schmi­dau­er und Fischer einer Dis­kus­si­on über lite­ra­ri­sche Grund­sät­ze, Text-Gren­zen, pro­vo­zie­ren­de Wort­klau­ber, Aus­le­gungs­mög­lich­kei­ten, Denk­an­stö­ße, ver­schie­de­ne Stil­rich­tun­gen, über erha­be­ne Sät­ze-Akro­ba­ten und ver­stö­ren­de Ein- und Aus­sich­ten.

Mode­ra­ti­on über­nimmt Harald Raf­fer

Der Abend wird vom Kla­gen­fur­ter Autor Harald Raf­fer mode­riert, der sich eine wort­ge­wal­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma „Was kön­nen wir mit Lite­ra­tur anfan­gen?“ erhofft. Gibt es – bei sämt­li­chen lite­ra­ri­schen Gat­tun­gen – gewis­se Gren­zen bei For­mu­lie­run­gen? Ist die Frei­heit des Wor­tes stets garan­tiert? Was sind gute oder schlech­te Tex­te? Wer mitt­ler­wei­le das kürz­lich im Musil-Muse­um prä­sen­tier­te Buch „Wort­an­fäl­le“ gele­sen hat, wun­dert sich über den umfang­rei­chen The­men­kreis – von Gedich­ten, die zum Nach­den­ken anre­gen bis hin zur Kri­tik am brau­nen Sumpf und den Kärnt­ner Nazi-Grö­ßen.

Der Ein­tritt ist frei

„Wort­an­fäl­le“ erin­nert nicht zufäl­lig an Wut­an­fäl­le. Es geht in Schmi­dau­ers Essays, Gedich­ten und Sze­nen um bizar­re Gedan­ken, um das all­täg­li­che Mensch­sein, um Abge­ho­ben­heit, um Klein­geis­ter und spie­ßi­ges Bür­ger­tum, um unsicht­ba­re Bil­der, um den Wel­len­gang der Din­ge, um die Bös­ar­tig­keit der Sprach­lo­sen und die Begrenzt­heit der Spra­che. Eini­ge Wort­fet­zen erin­nern an Ernst Jandl, ande­re an gro­ße Phi­lo­so­phen. Der Autor legt Wahr­neh­mungs­for­men frei, die unter dem gebräuch­li­chen, ver­stan­des­ori­en­tier­ten Vor­stel­lungs­ver­mö­gen her­aus­zu­wach­sen begin­nen, es geht auch um die Akzep­tanz des Irra­tio­na­len im Men­schen. Ob sich neue Türen öff­nen? Die Künst­le­rin Caro­li­ne folgt mit ihren Wer­ken den Spu­ren des Autors. Als Gast­ge­ber fun­giert Musil-Muse­ums-Lei­ter Dr. Heimo Str­em­pfl, der einen span­nen­den Abend ver­spricht. Der Ein­tritt ist frei, Gäs­te sind herz­lich will­kom­men.

 

 

 

22.04.2024 13:00
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„Was kön­nen wir mit Lite­ra­tur anfan­gen?“„Wortanfälle“ erinnert nicht zufällig an Wutanfälle. Es geht in Schmidauers Essays, Gedichten und Szenen um bizarre Gedanken, um das alltägliche Menschsein, um Abgehobenheit, um Kleingeister und spießiges Bürgertum, um unsichtbare Bilder, um den Wellengang der Dinge, um die Bösartigkeit der Sprachlosen und die Begrenztheit der Sprache.

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