AK-Präsident Günther Goach äußert scharfe Kritik: “Reine Gewinnmaximierung auf Kosten der Arbeitnehmer”, sagt er und fügt hinzu: “Am Tag der Arbeit Menschen zu kündigen, die jahrelang Lohnkürzungen akzeptiert und einen schlechteren Kollektivvertrag angenommen haben, um den Standort zu retten, ist zynisch!”
Solidarität und Forderungen
Zwischen 2013 und 2015 haben die Mitarbeiter der Villacher Brauerei auf insgesamt rund 900.000 Euro Gehalt verzichtet und einen ungünstigeren Kollektivvertrag akzeptiert, um den Standort zu sichern. “Nun folgt als Antwort des Konzerns die Kündigung”, betont Goach und fordert: “Bei den Sozialplänen sollte zumindest der bisherige Lohnverzicht berücksichtigt werden!”
Kritik an Konzernstrategie
Seit 2015 gehört Villacher Bier zur Brau Union und damit zum Heineken-Konzern. “Die Vorgehensweise des Konzerns ist äußerst bedauerlich!”, sagt Goach. “Ein erfolgreicher Standort mit einer etablierten Marke und hochmotivierten Mitarbeitern soll aus reinem Profitstreben ausgeblutet werden, auf Kosten der Belegschaft.”
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AK-Präsident Goach: “Kündigung von Villacher Brauerei-Mitarbeitern zum 1. Mai ist ein Schlag ins Gesicht!”
“Die Arbeiterkammer Kärnten steht fest an der Seite der Beschäftigten. Wir werden alles tun, um sie nachhaltig zu unterstützen und ihnen rechtliche Hilfe zukommen zu lassen”, schließt Goach.
23.04.2024 18:04
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Seit 2015 gehört Villacher Bier zur Brau Union und damit zum Heineken-Konzern. "Die Vorgehensweise des Konzerns ist äußerst bedauerlich!", sagt Goach.