Motorsport
Von der Baustelle zur Rennstrecke
Am Wochenende startet der Afritzer Berg-Europameister Gerald Glinzner seine Mission Titelverteidigung. Beim Jubiläumsevent 50 Jahre Internationale Rechbergrennen, will der Gegendtaler beim FIA Historic Hillclimb Championship beweisen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
Heute Donnerstag startet Gerald Glinzner mit seinem Team und zahlreichen Fans zum Rechberg. Mit dabei ist auch Ehefrau Rosi, die vor den Rennen die Strecke gemeinsam mit ihrem Ehemann mit dem Fahrrad abfährt. Der Porsche 911 SC wird in dieser Zeit vom Sohn und Chefmechaniker Manuel Glinzner in Schuss gehalten.
Wenig Vorbereitung
Für Vorbereitungen für das wichtige Rennwochenende am Rechberg ist in den vergangenen Wochen wenig Zeit geblieben. „Wir sind in unserem Betrieb am Afritzer See derzeit rund um die Uhr voll im Einsatz. Denn wir werden auf unserem Campingplatz demnächst 18 Wohnmobile in Betrieb nehmen“, erklärt Rosi Glinzner. Am Donnerstagvormittag wird Glinzner deshalb noch auf der Baustelle zu finden sein. Um zwölf Uhr geht dann die Reise in Richtung Rechberg los. „Erst dann kann Gerald abschalten und seinen Fokus auf die Rennen legen“, ergänzt die Ehefrau des Motorsportlers.
Großes Teilnehmerfeld
Vom 26. bis 28. April steht für Gerald Glinzner die Mission Titelverteidigung im Mittelpunkt. Rechberg ist der einzige FIA Historic Hillclimb Championship in Österreich. Die Streckenlänge auf die Rechberghöhe beträgt 4.440 m. Laut Veranstalter kommen zum 50. Rechbergrennen/Almenland/Steiermark 247 Bergrennpiloten, aus insgesamt 18 Nationen. In der Nennstatistik finden sich in der Europameisterschaft historisch 47 und in der österreichischen Bergstaatsmeisterschaft historisch 42 Starter. Gerald Glinzner sitzt wieder im 300 PS starken Porsche 911 SC.