Verkehrssicherheit
Über 500 Fahrzeuge mit schweren Mängeln gestoppt
Sachverständige des Landes prüfen in ganz Kärnten. Im Jahr 2023 wurden über 500 Fahrzeuge an der Weiterfahrt gehindert.
Diese Statistik ist alarmierend. Bei sog. “Unterwegskontrollen” konnten Sachverständige des Landes Kärnten gemeinsam mit der Exekutive im Jahr 2023 nicht weniger als 332 Fahrzeuge mit schweren Mängeln aus dem Verkehr ziehen. Auch wurden bei diesen Kontrollen zusätzlich 170 Fahrzeuge, bei denen bereits Gefahr in Verzug festgestellt wurde, an der Weiterfahrt gehindert. Das Netz an Kontrollplätzen wird nun weiter ausgebaut.
“Landesprüfzug” spielt alle Stückerln
Zum Einsatz kommt dabei der „Landesprüfzug“: ein Sattelzug, der von Bremsenprüfstand bis hin zu Achs- und Radspieldetektoren mit allen technischen Prüfeinrichtungen ausgestattet ist. Unter die Lupe genommen werden dabei Fahrzeuge aller Klassen. „Die Mitarbeiter des Landesprüfzugs leisten hier einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit auf den Kärntner Straßen. Solche Fahrzeuge sind nicht mehr verkehrs- und betriebssicher, teilweise müssen an Ort und Stelle die Kennzeichen abgenommen werden“, so Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber in einer Aussendung. „Die Kontrollen müssen daher weiter engmaschig durchgeführt werden. Dafür bauen wir das Netz an Kontrollplätzen aus und planen auch heuer Schwerpunkteinsätze zur Bus‑, LKW- und Motorradüberprüfung“, so Gruber weiter. Auch in die technische Ausstattung des Landesprüfzuges werde weiter investiert. So wurden dafür für die nächsten Jahre rund 800 Millionen Euro angekündigt.


