Europa
Kärnten 2025 Gastgeber für europäisches Spitzentreffen
Das EUSALP-Treffen (Europäische Strategie für den Alpenraum) von Vertretern aus sieben EU-Staaten und 48 Regionen findet 2025 in Kärnten statt.
© LPD Kärnten/Jannach
Österreich und das Fürstentum Liechtenstein übernehmen 2025 die Präsidentschaft der Europäischen Strategie für den Alpenraum (EUSALP). Kärnten wird dabei maßgeblich involviert sein, wird Inhalte, Ziele und Meilensteine mit ausarbeiten. Auch eines der offiziellen Treffen wird in Kärnten stattfinden.
Bühne für Kärnten
„Kärnten wird damit nicht nur Austragungsort eines der für die Zukunft Europas, seiner Regionen und Bevölkerung wichtigsten Treffens. Wir haben damit auch die Gelegenheit uns, unser Land und seine Stärken einer europäischen Öffentlichkeit zu präsentieren”, meint Landeshauptmann Peter Kaiser. Außerdem zeige man damit, dass Europa, due Europäische Union, buchstäblich überall stattfinde. Dafür müsse noch viel mehr positives Bewusstsein geschaffen werden.
“Es geht um die Zukunft”
EUSALP befasse sich vor allem mit den wichtigen Themen Wirtschaftswachstum und Innovation, Mobilität und Anbindung sowie Umwelt und Energie. „Es geht um die Zukunft. Sieben Staaten und 48 Regionen arbeiten im Rahmen von EUSALP eng zusammen“, erklärt der Landeshauptmann. Er wiederholt außerdem seinen Appell, am 9. Juni 2024 zur Europawahl zu gehen und selbst mitzubestimmen.
Energiewende ist Thema
Im Rahmen der österreichisch-liechtensteinischen EUSALP-Präsidentschaft wird Kärnten den Fokus auf das Thema Energiewende legen. Ziel ist es, die Entwicklung und Etablierung von erneuerbaren Energieträgern wie Wasserkraft, Wasserstoff, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse zu unterstützen. Kärnten geht es dabei um eine regional unabhängige und sichere Umsetzung des Europäischen Green Deals im Alpenraum. Auch das Thema Stärkung von Resilienz, also Blackout-Vorsorge, soll bearbeitet werden.
Bundesländer stehen zur Seite
Wichtige Partner bei der Kärntner Themensetzung sind das Land Vorarlberg sowie das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft. Vom Land Salzburg kommt der thematische Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft im Bausektor und vom Land Tirol der Schwerpunkt Mobilitätswende im Alpenraum. Auch das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten ist eingebunden.
