Wolfsberg
125 Jahre Naturfreunde Kärnten
Seit 125 Jahren erleben sie gemeinsam die Schönheit der Natur, sind sportlich aktiv und engagieren sich für den Umweltschutz.
© LPD Kärnten
Die Naturfreunde Kärnten luden kürzlich zu ihrer Landeskonferenz ins „Haus der Musik“ in St. Stefan im Lavanttal. Gratuliert und gedankt haben ihnen dabei auch Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Peter Reichmann. Bei den Naturfreunden Kärnten sind derzeit über 9.000 Mitglieder in 34 Ortsgruppen aktiv. Bei der Landeskonferenz wurde René Hafner einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden und damit Nachfolger von Philipp Liesnig gewählt. Benjamin Hell wird Klaus Bayer nach 27 Jahren als Landesgeschäftsführer ablösen.
Natur müsse geschützt werden
Kaiser, selbst seit über 50 Jahren Naturfreunde-Mitglied, dankte den Naturfreunden bei der Landeskonferenz für ihren Einsatz und vor allem auch dafür, dass sie das Ehrenamt hochhalten: „Ihr seid gemeinsam mit den anderen alpinen Organisationen Anwälte der Natur.“ Er verhehlte nicht, dass dies angesichts des „Diktats knapper Kassen“ herausfordernd sei. Die Natur müsse für nachfolgende Generationen bestmöglich geschützt werden. Sie sei für uns Menschen auch wesentlich, um Kraft zu schöpfen. Für Reichmann steht das Jubiläum nicht nur für eine Tradition, sondern vor allem für gelebte Werte: Gemeinschaft, Solidarität und den respektvollen Umgang mit unserer Natur: „Über Generationen hinweg haben sie gezeigt, dass Naturschutz und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können – und müssen. Gerade in einer Zeit, in der unsere Umwelt vor großen Herausforderungen steht, ist das Engagement wichtiger denn je.”
Schon als Kind bei den Naturfreunden
Philipp Liesnig bedankte sich in seiner letzten Rede als Landesvorsitzender bei der großen Naturfreundefamilie. Die Aufgaben der letzten neun Jahre haben ihn mit Stolz erfüllt, betonte er. Als Highlights hob er die Boulderhalle Klagenfurt, den Ausbau der Sommerkinderbetreuung und die Bewusstseinsbildung für den Erhalt einer intakten Natur hervor. Die Staffelübergabe erfolge an ein tolles Team. Nachfolger René Hafner wurde schon als Kind Naturfreundemitglied: „Ich habe hier Skifahren gelernt und es gab viele prägende Erlebnisse.“ Er hob vor allem die Vielfalt und den Zusammenhalt bei den Naturfreunden hervor. Mit den anderen alpinen Organisationen bilde man die größte Freizeit- sowie Natur- und Umweltschutzorganisation.

