Klagenfurt
1600 Sportler machten Flughafen zur Laufstrecke
90 Minuten lang konnten die Teilnehmenden die rund 5,5 Kilometer lange Runde auf der Start- und Landebahn beliebig oft absolvieren – laufend, walkend, gehend oder auch im Rollstuhl.
© Klagenfurt Airport/Christian Winkler
Pünktlich um 21 Uhr ertönte der Startschuss für rund 1.600 Bewegungsbegeisterte, die den Klagenfurt Airport bereits zum dritten Mal in eine Laufstrecke verwandelten. Im Mittelpunkt standen dabei nicht sportliche Höchstleistungen oder Bestzeiten, sondern die Freude an der Bewegung, das gemeinsame Erlebnis und der gute Zweck.
Gesundheitsförderung ohne Leistungsdruck
„Als Privatpilot kenne ich den Flughafen normalerweise aus einer ganz anderen Perspektive. Es ist schön, auf der Start- und Landebahn gemeinsam mit so vielen Menschen unterwegs zu sein, die Freude an der Bewegung haben”, betonte Landesrat Peter Reichmann. Gesundheitsförderung muss nicht kompliziert sein und schon gar nicht mit Leistungsdruck verbunden sein. Es geht darum, gemeinsam aktiv zu sein, Spaß an der Bewegung zu haben und damit etwas für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu tun.
Flughafen als Veranstaltungsort
Der Airport Night Run im Rahmen der Initiative „Gesundheit fördern, Kärnten bewegen“ steht für ein bewusst niederschwelliges Bewegungsangebot: Die Zeiten werden zwar gemessen, aber nicht bewertet. Jede Startnummer zählt außerdem als Los bei der abschließenden Tombola. Begleitet wurde der Lauf in der nächtlichen Kulisse des Flughafens von Musik und Moderation von Antenne Kärnten. Auch Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt zeigte sich vom dritten Airport Night Run begeistert: „Der Airport Night Run zeigt jedes Jahr aufs Neue, was für ein besonderer Veranstaltungsort unser Flughafen sein kann. Wenn die Start- und Landebahn zur Laufstrecke wird und so viele Menschen gemeinsam unterwegs sind, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre.“
Seit 30 Jahren begleiten sie Menschen
Gelaufen wurde auch heuer wieder für den guten Zweck: Der gesamte Reinerlös des Abends kommt der Non-Profit-Organisation autArK zugute. Sie begleitet seit knapp 30 Jahren Menschen und Betriebe bei der beruflichen und sozialen Inklusion. Damit wird beim Airport Night Run nicht nur gemeinsam Bewegung gemacht, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe gesetzt. autArK-Geschäftsführer Andreas Jesse: „Laufen zählt nicht nur zu meinen persönlichen Leidenschaften, es ist auch ein wesentlicher Bestandteil unserer betrieblichen Gesundheitsförderung. Teilnahmen an diversen Laufevents sind seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil davon. Dass autArK dieses Jahr die Erlöse des 3. Klagenfurt Airport Night Run erhält, freut mich als Geschäftsführer ganz besonders und erfüllt uns mit Dankbarkeit.”


