Gegen Ende des Vormonates gelang es unbekannten Tätern, das E‑Mail-Konto einer Baufirma im Bezirk Spittal/Drau zu hacken. Nach dem erfolgreichen Einbruch in das Konto nutzten die Hacker die Identität der Baufirma, um eine gefälschte Rechnung zu erstellen und diese an eine zahlungspflichtige Immobilienfirma, ebenfalls im selben Bezirk, zu senden.
Immobilienfirma fällt auf Betrug herein
Die manipulierte Rechnung wurde aufgrund ihrer augenscheinlichen Echtheit nicht als Fälschung erkannt. Die Immobilienfirma, die keine Anzeichen eines Betrugs bemerkte, überwies den geforderten Geldbetrag in Höhe von mehreren zehntausend Euro auf das in der Rechnung angegebene Konto.
Aufdeckung des Betrugs
Erst einige Tage nach der Überweisung wurde die betroffene Immobilienfirma von der Bank kontaktiert, auf deren Konto der Betrag überwiesen worden war. Die Bank wies auf einen möglichen Betrugsfall hin, was die Immobilienfirma schließlich dazu veranlasste, den Vorfall zu überprüfen und den Betrug zu entdecken.
“Zur Vorsicht geboten!”
Die Ermittlungen der Polizei sind im Gange, um die Täter zu identifizieren und weitere Schritte einzuleiten. In der Zwischenzeit wird Unternehmen geraten, besonders vorsichtig bei der Überprüfung von Rechnungen und Zahlungsanforderungen zu sein, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden.