Feldkirchen
Betretungs- und Waffenverbot für 53-jährigen Stiefvater
Ein 53-jähriger Deutscher wurde von seiner Stieftochter angezeigt, weil er sie gewürgt haben soll. Nachdem die Polizei sich Zugriff zur Wohnung verschafft hatte, fand sie ein Waffenarsenal.
Eine 21-Jährige Feldkirchnerin wählte gestern (25. Mai 2024) den Polizeinotruf und gab an, dass sie von ihrem Stiefvater gewürgt und gegen die Wand gedrückt worden sei. Er solle auch Schusswaffen im Haus verwahren.
Mann verschanzte sich
Aus diesem Grund rückte EKO Cobra und die Schnelle Interventionsgruppe der Polizei aus. Der Tatverdächtige weigerte sich jedoch, das Haus zu verlassen und verschanzte sich in einem Raum. Erst nach dem Eintreffen des EKO Cobra verlies auch er das Haus. Er zeigte sich unkooperativ und verweigerte die Herausgabe seiner Waffen.
Waffenarsenal vorgefunden
Nach mehrmaliger Verdeutlichung der Sachlage erlangten die Beamten Zutritt zum Haus und es wurden in einem versperrten Waffenschrank vier Langwaffen, zwei Kurzwaffen, zwei Messer sowie mehrere Tausend Schuss Munition sichergestellt — darunter ebenso ein verbotener Schlagring. Gegen den 53-Jährigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein Waffenverbot ausgesprochen.
Die Stieftochter begab sich selbständig in das LKH Villach. Dort konnten keine Verletzungen festgestellt werden. Die Erhebungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.
