Ausbildungsreihe
Unsere Jugend vor Suchtrisiken besser schützen
Fortbildungslehrgang des Landes zum Thema "Jugend und Sucht". Bereits 100 Fachkräfte „suchtpräventiv“ zertifiziert.
Suchtrisiken lauern immer und überall. Mit der Ausbildungsreihe “Jugend und Sucht” wendet sich das Land Kärnten deshalb an die unterschiedlichsten Berufsgruppen, um sie für dieses ernste Thema zu sensibilisieren und für die tägliche Arbeit zu stärken. Insgesamt konnten bisher knapp 100 Fachkräfte diesen Kurs erfolgreich absolvieren. Der bereits 4. Lehrgang wurde jetzt mit der Verleihung der Zertifikate durch Landesrätin Beate Prettner abgeschlossen.
Suchtgefahren lauern überall
Tatsächlich lauern Suchtgefahren mittlerweile an allen Ecken und Enden. Viele vermeintlich harmlose und daher akzeptierte Suchtmittel sind überall erhältlich. “Es ist daher unsere Aufgabe, so breit aufgestellt wie möglich, bereits junge Menschen über Suchtrisiken aufzuklären, sie zu sensibilisieren und sie vor allem in ihrer Persönlichkeit so zu stärken, dass sie ‚nein‘ sagen können. Nein zu Zigaretten, nein zu Alkohol, nein zu harten Suchtmitteln“, betonte Landesrätin und Gesundheitsreferentin Beate Prettner im Rahmen der Zertifikatsverleihung. 27 aktuelle Teilnehmerinnen und Teilnehmer — Personen aus Gesundheitsberufen, Streetworkerinnen und Streetworker, Betreuende in Notschlafstellen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter — haben mittlerweile am vierten Lehrgang erfolgreich teilgenommen. Damit haben bereits knapp 100 TeilnehmerInnen kärntenweit diesen suchtspezifischen Fortbildungslehrgang durchlaufen.
Ein Thema, das uns alle angeht
Veranstaltet wurde der Lehrgang vom Team der Suchtprävention in der Abteilung Gesundheit und Pflege im Land Kärnten. Das Team konnte für den Lehrgang hochkarätige Vortragende aus Wissenschaft und Praxis aus ganz Österreich gewinnen. Prettner weiter: „Sucht ist ein Thema, das uns alle angeht. Wir alle sind aufgerufen, gegen diese allgegenwärtigen Gefahren und Risiken vorzugehen, hinzuschauen, zu warnen, aufzuklären.“
