Stadt St. Veit

Vier neue Maß­nah­men: So för­dert St. Veit die Wirt­schaft!

Die Stadtgemeinde St. Veit schnürte ein neues Förderungspaket für Unternehmer, die sich in St. Veit ansiedeln. Die neue Richtlinie zur Wirtschaftsförderung umfasst vier Maßnahmen.

Wirtschaftsförderung Jennifer Anderwald (Junge Wirtschaft St. Veit), Unternehmerin Madlen Kraml-Steiner, Bürgermeister Martin Kulmer und „Junge Wirtschaft“-Bezirksvorsitzender Martin Figge (von links)

© Stadt St. Veit

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„Mit der neu­en Wirtschaftsförderung möchten wir vor allem das nach­hal­ti­ge Schaf­fen von Arbeitsplätzen sowie die Nah­ver­sor­gung und Bele­bung des Orts­kerns und damit ver­bun­den die Lebensqualität für die Bevölkerung sichern“, betont Bür­ger­meis­ter Mar­tin Kul­mer (SPÖ). Die­se Wirtschaftsförderung soll ein Anreiz für Neu­an­sied­lun­gen sein, um das Ange­bot in St. Veit aus­zu­bau­en, den Bran­chen­mix zu ver­bes­sern und die Kauf­kraft in der Stadt zu hal­ten. Die vier Maß­nah­men zur Wirt­schafts­för­de­rung im Über­blick von „KLiCK Kärn­ten“.

1. Miet­kos­ten­zu­schuss

Die ers­te Unter­neh­me­rin, die vom Miet­kos­ten­zu­schuss für Neu­an­sied­lun­gen im Innen­stadt­be­reich pro­fi­tiert, ist Mad­len Kraml-Stei­ner, die mit ihrer Krea­tiv-Werk­statt „Die­La­Ven­del­Maus“ auf den Haupt­platz zieht. „Der neue, zen­tra­le Stand­ort ist größer und die Lage ide­al – in der Innen­stadt gibt es viel mehr Fre­quenz“, begrün­det Kraml-Stei­ner. Sie ist ab Mit­te Sep­tem­ber auf dem Haupt­platz 15 (ehe­mals „Bild & Rah­men Kol­ler“) zu fin­den.

Mit der Eröffnung ihres Geschenk­la­dens mach­te sie sich im Jahr 2017 in St. Veit selbstständig und bau­te ihr Geschäftsmodell seit­her lau­fend wei­ter aus. Auf  der Suche nach einem Geschäftslokal war ihr die „Jun­ge Wirt­schaft St. Veit“ mit Mar­tin Fig­ge und sei­ner Stell­ver­tre­te­rin Jen­ni­fer Ander­wald behilf­lich: „Wir hel­fen jun­gen Unter­neh­mern ger­ne – schnell und unbürokratisch. Das ist uns in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt St. Veit auch die­ses Mal sehr gut gelun­gen. Als Ver­tre­ter der jun­gen Selbstständigen freu­en wir uns natürlich auch über die finan­zi­el­le Unterstützung, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wird.“

2. Neue Arbeits­plät­ze

Bei der Neu­schaf­fung von Jobs gewährt die Stadt eine Arbeitsplatz-Förderung

3. Neu­grün­dung und Ansied­lung

Neugründungen und Betriebs­an­sied­lun­gen wer­den mit kos­ten­lo­ser Wer­bung im St. Vei­ter Stadt­jour­nal und auf den LED‑Überkopfanzeigen unterstützt.

4. Jung­un­ter­neh­mer-För­de­rung („Pop-up-Store“)

Gera­de läuft gemein­sam mit der „Jun­gen Wirt­schaft St. Veit“ eine Aus­schrei­bung, bei der sich jun­ge Unter­neh­mer ein miet­frei­es Geschäftslokal in der Innen­stadt sichern können. „Einer­seits wird damit Jung­un­ter­neh­mern in der Gründungsphase gehol­fen, ande­rer­seits ist das ein akti­ver Bei­trag zur Innen­stadt- Bele­bung“, fasst Bür­ger­meis­ter Kul­mer zusam­men. Der Bewer­bungs­schluss wird bis 30. Sep­tem­ber 2021 verlängert. Die Ant­wor­ten auf die fünf häu­fig gestell­ten Fra­gen sind unten zu fin­den.

 

Häufig gestell­te Fra­gen

Wer kann sich für einen Pop-up-Store bewer­ben?

Unternehmensgründer, jun­ge Selbstständige, inno­va­ti­ve Jung­un­ter­neh­mer auf der Suche nach einem wei­te­ren Stand­ort.

Wie groß ist das Geschäftslokal?

Je nach Bran­che und Platz­be­darf ab rund 50 Qua­drat­me­tern.

Ist das Geschäftslokal wirk­lich ein Jahr lang miet­frei?

Ja, wenn die Jury von Idee und Busi­ness­plan überzeugt ist.

Wie bewirbt man sich?

Ein­fach den Busi­ness­plan per E‑Mail (office@popupstore-stveit.at) schi­cken. Wenn nötig, gibt es beim Erstel­len des Busi­ness­plans Unterstützung von der „Jun­gen Wirt­schaft“.

Gab es bereits einen Pop-up-Store in St. Veit? Ja, die ers­te Auf­la­ge gab es 2019. Die „Ja & Anders Kos­me­tik­ma­nu­fak­tur“ sicher­te sich ein miet­frei­es Geschäftslokal und sie­del­te sich lang­fris­tig im Münzturm an.

20.08.2021 08:01
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Wirtschaftsförderung Jennifer Anderwald (Junge Wirtschaft St. Veit), Unternehmerin Madlen Kraml-Steiner, Bürgermeister Martin Kulmer und „Junge Wirtschaft“-Bezirksvorsitzender Martin Figge (von links)

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