Umwelt

Heim­li­che Hel­den in Oran­ge

Die knapp 180 Mädels und Jungs der Klagenfurter Abteilung Entsorgung kümmern sich täglich um unseren Mist. Und sorgen mit ihrem Einsatz dafür, dass Klagenfurt sauber bleibt.

Heim­li­che Hel­den in Oran­ge 3 Helden in Orange von 180. Peter, Michael und Marcell.

© StadtKommunikation/Zangerle

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Wäh­rend sich die meis­ten Kla­gen­fur­te­rin­nen und Kla­gen­fur­ter noch ein­mal gemüt­lich in ihrem kusche­li­gen Bett­chen umdre­hen, rückt die “Soko-Oran­ge” bereits aus. Um 5.30 Uhr ertönt uner­bitt­lich das Start­si­gnal, völ­lig wet­ter­un­ab­hän­gig, auch wenn es stürmt, reg­net oder schneit. Nicht weni­ger als 18 Teams der städ­ti­schen Müll­ab­fuhr, unter­stützt durch die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der Abtei­lung Ent­sor­gung, sind dafür ver­ant­wort­lich, dass es in der Kärnt­ner Lan­des­haupt­stadt nicht zum Him­mel stinkt.

22.000 Ton­nen Rest­müll im Jahr

Die heim­li­chen Hel­den in Oran­ge hei­ßen nicht Super­man, Bat­man oder Spi­der­man. Nein, sie hei­ßen schlicht und ein­fach Müll­wer­ker oder in unse­rem Fall Peter, Micha­el und Mar­cell. Mit ihren Kol­le­gen und mit ins­ge­samt 28 eige­nen Fahr­zeu­gen holen sie die Müll­be­häl­ter der Kla­gen­fur­ter Haus­hal­te qua­si vor der Haus­tü­re ab, ent­lee­ren sie und stel­len sie auch wie­der zurück. Die Zah­len einer Stadt mit knapp 100.000 Ein­woh­nern sind dabei mehr als beein­dru­ckend, wenn sie auch etwas nach­denk­lich machen. Nicht weni­ger als 22.000 Ton­nen Rest­müll pro­du­zie­ren die Lan­des­haupt­städ­ter im Jahr, ent­sorgt in 120- bzw. 240-Liter-Rest­müll­ton­nen, aber auch in schwe­ren 1.100-Liter-Containern. Zusätz­lich sind es 7.200 Ton­nen Bio-Abfäl­le, 6.300 Ton­nen Alt­pa­pier und 1.700 Ton­nen Leicht- und Metall­ver­pa­ckun­gen. Bis ein ein­zel­ner Müll­wa­gen mit rund 20 Kubik­me­tern Kla­gen­fur­ter Mist befüllt ist, legt das betref­fen­de Team täg­lich rund 30 Kilo­me­ter im Stadt­ge­biet zurück und ent­leert damit hun­der­te Rest­müll­ton­nen, wel­che schluss­end­lich in der Abla­de­sta­ti­on Hör­ten­dorf lan­den. Der Kla­gen­fur­ter Rest­müll wird dann wei­ter in die Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge Arnold­stein geschickt.

Kla­gen­fur­ter Kanal­netz: 606 km lang

Und da gibt es auch noch die rund 40 Kol­le­gen von der Kanal­trup­pe, wel­che eben­falls in der Abtei­lung Ent­sor­gung ange­sie­delt sind. Ein 606 kam lan­ges Kanal­netz gilt es in Schuss zu hal­ten, denn jähr­lich flie­ßen rund 15 Mil­lio­nen Kubik­me­ter Abwas­ser durch die Kanä­le der Lan­des­haupt­stadt bis in die Klär­an­la­ge zur wei­te­ren Auf­be­rei­tung. Zur bes­se­ren War­tung wird die­ses Kanal­netz auch lau­fend mit einer spe­zi­el­len Kame­ra befah­ren. Aber damit nicht genug, es geht auch um den Hoch­was­ser­schutz. Das heißt fünf gro­ße Rück­hal­te­be­cken zu war­ten und für den hoch­was­ser­si­che­ren Aus­bau sowie Erhal­tung der öffent­li­chen Gewäs­ser zu sor­gen.

Rund­um­ser­vice in Oran­ge kommt an

Die Kla­gen­fur­te­rin­nen und Kla­gen­fur­ter schät­zen ihre heim­li­chen Hel­den in Oran­ge. Zu sehen auch bei einem spon­ta­nen Lokal­au­gen­schein in Kla­gen­furt-Wölf­nitz. Haus­be­sit­ze­rin Wal­traud Sprach­mann ist begeis­tert. “Ohne unse­re Müll­män­ner wür­den wir über­all in unse­rem eige­nen Müll ersti­cken”, meint die rüs­ti­ge Pen­sio­nis­ten und bedankt sich per­sön­lich bei den Män­nern in Oran­ge. “Unse­re Ent­sor­gungs­mit­ar­bei­ter sind täg­lich und bei jedem Wet­ter für Kla­gen­furt im Ein­satz”, kom­men­tiert der Lei­ter der Ent­sor­gung, Ger­not Bogen­sber­ger. Und wei­ter: “Unser Ser­vice für die Bür­ger ist von gegen­sei­ti­gem Respekt und einem Umgang auf Augen­hö­he geprägt!” Dem ist nichts mehr hin­zu­zu­fü­gen.

 

Lokal­au­gen­schein in Kla­gen­furt-Wölf­nitz. Haus­be­sit­ze­rin Wal­traud Sprach­mann weiß das Rund­um-Ser­vice der heim­li­chen Hel­den in Oran­ge zu schät­zen.
(Foto: StadtKommunikation/Zangerle)

 

 

 

17.06.2024 10:00
Anzeige
Heim­li­che Hel­den in Oran­ge 3 Helden in Orange von 180. Peter, Michael und Marcell.

© StadtKommunikation/Zangerle