Umwelt

Drit­tes Mal: Stand-Up-Padd­ler rei­nig­ten die Drau

Die 40 Teilnehmenden konnten 260 Kilogramm Müll entlang der Drau entfernen. Marco Staubmann hat die Stand-Up-Paddler mit der Kamera begleitet.

Drit­tes Mal: Stand-Up-Padd­ler rei­nig­ten die Drau Es entwickelt sich eine Kooperation von Wassersport, Freizeit und Umweltschutz, mit einem gemeinsamen Ziel: Eine saubere Drau für die Bevölkerung, und eine intakte Natur.

© Marco Staubmann

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Bei schöns­tem Wet­ter fand am Sonn­tag (25. August 2024) die inzwi­schen drit­te Ufer­rei­ni­gung an der Drau per SUP, Kajak und Kanu statt. Inklu­si­ve Beglei­tung konn­ten rund 40 Besu­cher gezählt wer­den, es wur­den auf zwei Abschnit­ten ver­teilt ins­ge­samt 16 Kilo­me­ter Fluss­stre­cke, und somit beid­sei­tig 32 Kilo­me­ter Ufer gerei­nigt. Die befah­re­ne Stre­cke befin­det sich auf dem Gemein­de­ge­biet von Ruden, Neu­haus und Lava­münd.

Unter­stüt­zung aus Slo­we­ni­en

Als beson­de­rer Gast durf­te Miha Vivo­da vom Ver­ein Nare­di Nekaj za Nara­vo — NNN (frei über­setzt: „Mach etwas für die Natur“) aus Koper (Slo­we­ni­en) begrüßt wer­den. Die­se ehren­amt­li­che Orga­ni­sa­ti­on führt an der obe­ren Adria Ufer­rei­ni­gun­gen per SUP durch, die­ses Jahr im Juni erst­mals mit unse­rer Unter­stüt­zung aus Kärn­ten.

260 Kilo­gramm Müll ent­fernt

Durch die in den ers­ten Jah­ren erfolg­te Grund­rei­ni­gung wur­de der grö­ße­re, und lan­ge Zeit nicht ent­fern­te Müll wie z.B. Auto­rei­fen, Boo­te, Fahr­rä­der oder Kanis­ter erfolg­reich ent­sorgt. Es gab die­ses Jahr jedoch wie­der viel Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al wie Fla­schen, Dosen, Sty­ro­por und Bau­ma­te­ria­li­en, die auf­ge­fun­den und ent­sorgt wur­den. Ins­ge­samt konn­ten 260 Kilo­gramm Müll an den Abfall­wirt­schafts­ver­band Lavant­tal mit Geschäfts­füh­rer Mar­kus Kleins­zig zur fach­ge­rech­ten Ver­wer­tung über­ge­ben wer­den.

Neu­es Res­cue-SUP für die Was­ser­ret­tung

Die Ein­satz­stel­len der Was­ser­ret­tung St. Andrä im Lavant­tal, St. Paul im Lavant­tal und die ÖWR Orts­grup­pe Lava­münd mit Ein­satz­stel­len­lei­ter Chris­ti­an Haf­ner, Nico­le-Simo­ne Diex und Rene Götsch sorg­ten mit ihrem Team erneut für die Sicher­heit der Teil­neh­mer. Als Dan­ke­schön für den Ein­satz wur­de den Was­ser­ret­tern ein nagel­neu­es „Res­cue-SUP“ der Mar­ke Aman­zi SUP über­ge­ben, das gemein­de­über­grei­fend vom AWV Lavant­tal, Bür­ger­meis­te­rin Maria Knau­der, Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Gal­lant,  Ste­fan Salz­mann und vom Lava­mün­der Ver­ein Lebens­wer­tes Unte­res Lavant­tal erwor­ben wur­de.

Erfolg­rei­cher Tag

Beim abschlie­ßen­den Grill­buf­fet im Restau­rant Laqua­münd dank­te Lava­münds Vize­bür­ger­meis­ter Georg Loib­n­eg­ger allen Teil­neh­mern für ihren Ein­satz, der abend­li­che Aus­klang war erneut von einem schö­nen Son­nen­un­ter­gang und som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren beglei­tet. Auch in die­sem Jahr konn­te wie­der viel Unrat besei­tigt wer­den, die treue Grup­pe der Ufer­rei­ni­ger wird inzwi­schen zum gro­ßen Freun­des­kreis, der sich auch abseits der Akti­on zu Aus­fahr­ten trifft. Die Was­ser­sport­ler neh­men dabei den gefun­de­nen Müll mit und ent­sor­gen ihn zum Teil pri­vat. Es ent­wi­ckelt sich eine freund­li­che Koope­ra­ti­on von Was­ser­sport, Frei­zeit und Umwelt­schutz, mit einem gemein­sa­men Ziel: Eine sau­be­re Drau für die gesam­te Bevöl­ke­rung, und eine intak­te Natur für uns alle.

01.09.2024 07:00
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Drit­tes Mal: Stand-Up-Padd­ler rei­nig­ten die Drau Es entwickelt sich eine Kooperation von Wassersport, Freizeit und Umweltschutz, mit einem gemeinsamen Ziel: Eine saubere Drau für die Bevölkerung, und eine intakte Natur.

© Marco Staubmann