Vergleich
Stadt Klagenfurt und Jost einigen sich
Nach einem langen Rechtsstreit zwischen der Landeshauptstadt Klagenfurt und dem ehemaligen Magistratsdirektor Peter Jost wurde nun eine einvernehmliche Lösung erzielt. Der Stadtsenat stimmte dem Vergleich einstimmig zu.
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Streit um Dienstverhältnis
Der Konflikt entbrannte, nachdem Bürgermeister Christian Scheider vor zwei Jahren das Dienstverhältnis von Peter Jost über das Pensionsalter hinaus verlängert hatte. Der juristische Streitpunkt drehte sich um die Frage, ob Jost als Beamter oder Vertragsbediensteter einzustufen sei. Während die Stadt ihn als Beamten betrachtete, entschied das Oberlandesgericht Graz anders und bewertete Jost als Vertragsbediensteten.
Einvernehmliche Einigung
In einem Vergleich, der heute dem Stadtsenat vorgelegt wurde, wurde beschlossen, dass das Dienstverhältnis von Jost mit 31. Dezember 2023 endete. Zudem erhält er eine Abgangsentschädigung in Höhe von 150.000 Euro netto sowie weiteren Schadenersatz in Höhe von 20.000 Euro netto. Alle laufenden Verfahren werden eingestellt.
Kostenübernahme durch Team Kärnten
Die Kosten des Vergleichs übernimmt nicht die Stadt, sondern die Klubmitglieder des Team Kärnten, die diese solidarisch über ihre Klubbeiträge finanzieren. Sollte die Rechtsschutzversicherung der Stadt Teile der Kosten erstatten, verringert sich die finanzielle Belastung der Klubmitglieder entsprechend.


