Liebesmasche

Pen­sio­nist aus Wolfs­berg betro­gen

Ein 69-jähriger Wolfsberger fiel einer perfiden Betrugsmasche zum Opfer, bei der er über 20.000 Euro an eine angebliche Industriellentochter verlor.

Pen­sio­nist aus Wolfs­berg betro­gen Ein Wolfsberger Pensionist verlor über 20.000 Euro an Betrüger – Liebesmasche endete mit einer Anzeige.

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Ver­häng­nis­vol­le Chat­freund­schaft

Bereits im Herbst des Vor­jah­res lern­te der 69-jäh­ri­ge Pen­sio­nist über eine Social-Media-Platt­form eine Frau ken­nen, die sich als Toch­ter eines Indus­tri­el­len aus­gab. Aus den ers­ten Chats ent­wi­ckel­te sich eine schein­bar ver­trau­te Online-Bezie­hung, in der der Wolfs­ber­ger sei­ne neue Bekannt­schaft bald mit klei­ne­ren finan­zi­el­len Zuwen­dun­gen unter­stütz­te. Die Frau gab an, Zahn­me­di­zin in Nige­ria zu stu­die­ren, und der Pen­sio­nist woll­te ihr hel­fen, das Stu­di­um erfolg­reich abzu­schlie­ßen.

Dia­man­ten­schmug­gel als Vor­wand

Der Betrug eska­lier­te, als die ver­meint­li­che Indus­tri­el­len­toch­ter behaup­te­te, sie sei in Nige­ria beim Dia­man­ten­schmug­gel erwischt und fest­ge­nom­men wor­den. Um die angeb­li­chen Anwalts­kos­ten zu beglei­chen, über­mit­tel­te das Opfer in den fol­gen­den Mona­ten mehr als 20.000 Euro – jedoch nicht durch direk­te Über­wei­sun­gen, son­dern durch soge­nann­te Gift-Card-Codes, also auf­ge­la­de­ne Gut­ha­ben­kar­ten.

Betrug auf­ge­deckt

Als der Pen­sio­nist schließ­lich noch mehr Geld per Bank­über­wei­sung nach Nige­ria schi­cken woll­te, schlug ein auf­merk­sa­mer Bank­an­ge­stell­ter Alarm und wies den 69-Jäh­ri­gen auf die Betrugs­ma­sche hin. Dar­auf­hin erstat­te­te das Opfer Anzei­ge bei der Poli­zei.

 

10.09.2024 09:30
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Pen­sio­nist aus Wolfs­berg betro­gen Ein Wolfsberger Pensionist verlor über 20.000 Euro an Betrüger – Liebesmasche endete mit einer Anzeige.

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