Bundesliga
Analyse: Die Austria beweist stets Moral!
Bundesliga-Aufsteiger Austria Klagenfurt macht sich nahezu in jedem Spiel selbst das Leben schwer: Eigenfehler, die meist schwere Folgen habe, gehören abgestellt. Die „KLiCK Kärnten“-Analyse zum 2:1-Sieg nach heroischem Kampf gegen WSG Tirol – und alle Bilder vom Spiel!
© Der Handler
Wichtige drei Punkte eroberte die Austria Klagenfurt am vergangenen Samstag im Wörthersee-Stadion: In der sechsten Runde der Admiral-Bundesliga gewann die Mannschaft von Trainer Peter Pacult nach heroischem Kampf gegen WSG Tirol mit 2:1. Ein Spiel, das nach starkem Regen und Hagelschauer für rund hundert Minuten unterbrochen war.
Nach Rückstand zurückgekommen
Die gute Nachricht nach der Analyse des Spiels: Die Austria lässt sich auch von Rückschlägen, die zumeist aus Eigenfehlern resultieren, nicht irritieren. So sagte auch Trainer Pacult nach nervenaufreibenden 90 Minuten plus sieben Minuten Nachspielzeit: „Ich kann meinen Jungs nur ein großes Kompliment machen für die Moral, die sie in diesem Spiel wieder unter Beweis gestellt hat. Meine Mannschaft ist nach dem Rückstand zurückgekommen und hat auch in Unterzahl kaum etwas zugelassen. Mit dem Start nach sechs Runden können wir sehr zufrieden sein, es ist aber noch ein langer Weg zu gehen.“
Eigenfehler mit Folgen
In der Tat gerieten die „Violetten“ aus Waidmannsdorf nach einem Fehler in der Vorwärtsbewegung unnötig in Rückstand: Alex Andersson verliert im Spiel nach vorne den Ball, die Tiroler starten den blitzschnellen Konter, den Giacomo Vrioni zur 1:0‑Führung abschließt (23.). Die Austrianer schlagen zurück, erzielen durch Patrick Greil den hochverdienten Ausgleich (36.) und stellen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus einem von Turgay Gemicibasi verwandelten Elfmeter auf 2:1.
Zu viele rote Karten
Nach der Pause der nächste Rückschlag: Christopher Cvetko rutscht im Mittelfeld unglücklich aus, die Tiroler starten den Gegenangriff, den Tormann Phillip Menzel lediglich mit einem Foul außerhalb des Strafraums unterbrechen kann – rote Karte für den Torhüter (50.), der bereits fünfte Platzverweis im sechsten Spiel. Die Austrianer lassen dennoch kaum Chancen zu und bringen das 2:1 verdient über die Runden.
Kampfgeist ungebrochen
Fazit: Aufsteiger Austria Klagenfurt macht sich nahezu in jedem Spiel selbst das Leben schwer, Eigenfehler mit schweren Folgen gehören abgestellt. Der Kampfgeist ist jedoch ungebrochen, so dass mittlerweile acht Punkte und Platz sechs in der Tabelle zu Buche stehen. Jetzt folgt die Länderspiel-Pause, in der vor allem die verletzten Spieler Zeit haben, um zu regenerieren.
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