Bundesliga
Der WAC empfängt Rapid aus Wien
Während das Spiel der Austria Klagenfurt gegen Red Bull Salzburg gestern abgesagt wurde, empfängt heute (14. September 2024) der WAC den SK Rapid um 17 Uhr.
Nach einer erfolgreichen Woche mit drei Siegen in Liga und Cup hieß es, in der ersten Länderspielpause die Akkus wieder aufzuladen. Trotz des Fehlens von sechs Spielern, die zu ihren Nationalteams abgestellt wurden, nutzte Trainer Kühbauer die Zeit, um seinem Team neben den Trainingseinheiten auch in einem Testspiel gegen den ASK Voitsberg Spielpraxis zu verschaffen. Die Partie endete zwar torlos 0:0, ermöglichte aber allen Kaderspielern wichtige Einsatzminuten, um den positiven Schwung der letzten Wochen beizubehalten. Nach einem freien Wochenende startete die Mannschaft am Montag in die intensive Vorbereitung auf das bevorstehende Duell gegen den Tabellennachbarn SK Rapid.
WAC auf Platz drei
In den bisherigen zwei Heimspielen konnte der WAC in der Lavanttal-Arena sechs Punkte sammeln, bei einem beeindruckenden Torverhältnis von 8:3. Diese Heimstärke gilt es nun gegen die Grün-Weißen aus Wien weiter unter Beweis zu stellen. Auch die Bundesliga-Heimbilanz gegen den nächsten Gegner fällt positiv aus: In 21 Begegnungen verließen die Wölfe neunmal als Sieger den Platz. Dem stehen sieben Unentschieden und nur fünf Niederlagen gegenüber.
„Wenn Rapid kommt ist es immer ein Spitzenspiel. Der Favorit ist Rapid, aber wir werden versuchen sie so unter Druck zu setzen, um das Spiel gewinnen zu können. Wir wissen, dass das nicht einfach wird, glauben aber natürlich daran, dass es möglich ist, wenn wir alles auf den Platz bringen”, so Trainer Dietmar Kühbauer im Hinblick auf das heutige Spiel.
Es mangelt nicht an Selbstvertrauen
Der SK Rapid reist jedoch ebenfalls mit viel Selbstvertrauen nach Wolfsberg. In der laufenden Saison bezwangen sie bereits mit dem SK Sturm Graz und Red Bull Salzburg zwei der Spitzenteams der Bundesliga. Doch nach dem beeindruckenden 5:1‑Sieg über den LASK wird es auch dem Wolfsrudel an Selbstvertrauen nicht mangeln.
„Wir wissen worauf es gegen Rapid ankommt: eng am Mann zu sein und die Zweikämpfe aggressiv führen. Rapid ist sehr gut drauf, aber auch wir können mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Wenn wir unser Spiel auf den Platz bringen und die Umschaltaktionen wie zuletzt nutzen, bin ich zuversichtlich, dass etwas Zählbares dabei herausschaut”, sagt Maximilian Ullmann.



