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“Höhen und Tie­fen, aber Fokus auf den nächs­ten Ren­nen”

Der Kärntner Georg Koffler zeigte sich zwar in ausgezeichneter körperlicher Verfassung und konnte sein Potenzial über weite Strecken der Rennen abrufen, doch die nötige Konstanz, um bis zum Ende fehlerfrei durchzukommen, fehlte.

“Höhen und Tie­fen, aber Fokus auf den nächs­ten Ren­nen”Ein kleiner Fehler auf der Schlussschleife warf ihn jedoch zurück und er rollte als 17. über die Ziellinie - seine bis dato beste Platzierung bei dieser WM.

© Kiril Panayotov

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Für Georg Koff­ler ver­lief die Welt­meis­ter­schaft im Moun­tain­bike Ori­en­tee­ring bis­lang nicht wie erhofft.

Bes­te Plat­zie­rung bei die­ser WM

Im Sprint gelang es Koff­ler trotz eines schwa­chen Starts, mit einer Auf­hol­jagd noch einen Platz unter den Top 30 zu errei­chen. Noch bes­ser lief es im Mas­sen­start, wo er von Beginn an mit der Spit­zen­grup­pe mit­hal­ten konn­te und bis kurz vor dem Ende in den Top zehn lag. Ein klei­ner Feh­ler auf der Schluss­schlei­fe warf ihn jedoch zurück und er roll­te als 17. über die Ziel­li­nie — sei­ne bis dato bes­te Plat­zie­rung bei die­ser WM. Doch die Freu­de währ­te nicht lan­ge, da Koff­ler dis­qua­li­fi­ziert wur­de: Ein Kon­troll­punkt fehl­te auf sei­nem Chip. „Der Feh­ler lag in mei­ner Ver­ant­wor­tung“, kom­men­tier­te er nach dem Ren­nen.

Sei­ne Lieb­lings­dis­zi­plin steht an

Auch im Ren­nen über die Mit­tel­di­stanz star­te­te Koff­ler soli­de, doch eine Unkon­zen­triert­heit führ­te dazu, dass er einen fal­schen Kon­troll­punkt anfuhr. Das Miss­ge­schick erkann­te er erst im spä­ten Renn­ver­lauf. Trotz des Wis­sens um den Feh­ler been­de­te er das Ren­nen in hohem Tem­po, wur­de jedoch von der anschlie­ßen­den Dis­qua­li­fi­ka­ti­on nicht über­rascht. Trotz die­ser Rück­schlä­ge bleibt der Kärnt­ner opti­mis­tisch: „Ich bin natür­lich ent­täuscht über den bis­he­ri­gen Ver­lauf der WM, aber ich neh­me vie­le posi­ti­ve Aspek­te mit und sehe die Ent­wick­lung, die ich in die­ser Sai­son gemacht habe.“ Mit der Lang­di­stanz am Sams­tag (14. Sep­tem­ber 2024) steht sei­ne Lieb­lings­dis­zi­plin an, bei der ihn 1.000 Höhen­me­ter erwar­ten.

Das Team wird alles geben

Auch in der Staf­fel am Sonn­tag (15. Sep­tem­ber 2024) bekommt Koff­ler trotz des bis­he­ri­gen WM-Ver­laufs das Ver­trau­en sei­ner Coa­ches und Team­kol­le­gen und darf im ers­ten Team der Öster­rei­cher an den Start gehen. Gemein­sam mit Han­nes Hni­li­ca und Andre­as Wald­mann schaff­te es die Staf­fel bei der WM im letz­ten Jahr als Zwei­ter über die Ziel­li­nie, wur­de jedoch kurz dar­auf wegen eines feh­len­den Kon­troll­punkts dis­qua­li­fi­ziert. Das Team will die­ses Jahr alles dar­an­set­zen, die­sen Feh­ler wie­der gut­zu­ma­chen und um die Medail­len zu kämp­fen.

14.09.2024 18:24 - Update am: 14.09.2024 18:28
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“Höhen und Tie­fen, aber Fokus auf den nächs­ten Ren­nen”Ein kleiner Fehler auf der Schlussschleife warf ihn jedoch zurück und er rollte als 17. über die Ziellinie - seine bis dato beste Platzierung bei dieser WM.

© Kiril Panayotov