Kärnten

Natio­na­le Unter­stüt­zung für Kin­der­hil­fe gefor­dert

Die SPÖ-Landesräte für Kinder- und Jugendhilfe fordern vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen von der neuen Bundesregierung eine substanzielle Erhöhung der finanziellen Mittel und eine aktive Einbindung des Bundes, um die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe sicherzustellen.

Natio­na­le Unter­stüt­zung für Kin­der­hil­fe gefor­dert Die SPÖ-Landesräte fordern einen nationalen Schulterschluss und mehr finanzielle Mittel für die Kinder- und Jugendhilfe in Österreich.

© Thomas G./Pixabay

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Miss­ach­tung durch die Bun­des­re­gie­rung

In der nun enden­den Legis­la­tur­pe­ri­ode wur­de die Kin­der- und Jugend­hil­fe von der zustän­di­gen Bun­des­mi­nis­te­rin sträf­lich ver­nach­läs­sigt, kri­ti­sie­ren die sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Lan­des­rä­te im Vor­feld der Län­der-Kon­fe­renz am 4. Okto­ber in Vil­lach. Minis­te­rin Susan­ne Raab habe in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bei wich­ti­gen Kon­fe­ren­zen gefehlt, wäh­rend ein­stim­mi­ge Anträ­ge der Bun­des­län­der igno­riert wur­den.

Ver­säum­nis­se in der Reform

Ein Bei­spiel für die Miss­ach­tung ist der aus­ste­hen­de Bericht über das Unter­halts­recht, den die Minis­te­rin den Bun­des­län­dern seit Jah­ren schul­dig bleibt. Auch die Umset­zung einer staat­li­chen Unter­halts­ga­ran­tie für Kin­der sta­gniert, wie Kärn­tens Lan­des­rä­tin Sara Schaar anmerkt.

Fach­kräf­te­man­gel bekämp­fen

Der seit Jah­ren bestehen­de Fach­kräf­te­man­gel in der Kin­der- und Jugend­hil­fe ist ein zen­tra­les Anlie­gen. Lan­des­rat Micha­el Lind­ner aus Ober­ös­ter­reich for­dert mehr Inves­ti­tio­nen in die Aus­bil­dung von Fach­kräf­ten, um jedem Kind ein siche­res und gebor­ge­nes Umfeld zu bie­ten.

Drin­gen­der Hand­lungs­be­darf

Bun­des­ge­setz­li­che Rege­lun­gen sei­en not­wen­dig, um eine Qua­li­täts­of­fen­si­ve vor­an­zu­trei­ben. Nach der „Ver­län­de­rung“ der Kin­der- und Jugend­hil­fe vor vier Jah­ren kämp­fen die Län­der mit stei­gen­den Fall­zah­len und Res­sour­cen­eng­päs­sen. Bur­gen­lands Lan­des­rat Leon­hard Schnee­mann for­dert eine sub­stan­zi­el­le Erhö­hung der finan­zi­el­len Mit­tel durch den Bund.

Gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung

Tirols Lan­des­rä­tin Eva Paw­la­ta betont die Not­wen­dig­keit einer umfas­sen­den bun­des­wei­ten Stra­te­gie, um die Betreu­ung von Kin­dern und Jugend­li­chen zu gewähr­leis­ten. Auch Nie­der­ös­ter­reichs Lan­des­rä­tin Ulri­ke Königs­ber­ger-Lud­wig spricht sich für ein stär­ke­res Enga­ge­ment des Bun­des aus, um die gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung zu erken­nen.

Appell an die Bun­des­re­gie­rung

Die Kin­der- und Jugend­hil­fe muss als zen­tra­le Säu­le des sozia­len Zusam­men­halts behan­delt wer­den. Die zustän­di­gen Refe­ren­ten appel­lie­ren an die neue Bun­des­re­gie­rung, die not­wen­di­gen finan­zi­el­len Mit­tel bereit­zu­stel­len, um sicher­zu­stel­len, dass alle Kin­der in Öster­reich die Unter­stüt­zung und den Schutz erhal­ten, den sie ver­die­nen.

25.09.2024 12:18 - Update am: 25.09.2024 12:20
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Natio­na­le Unter­stüt­zung für Kin­der­hil­fe gefor­dert Die SPÖ-Landesräte fordern einen nationalen Schulterschluss und mehr finanzielle Mittel für die Kinder- und Jugendhilfe in Österreich.

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