Nach Erschöpfung

Berg­stei­ger in den Hohen Tau­ern geret­tet

Zwei deutsche Alpinisten mussten nach einer Tour auf die Hochalmspitze in den Hohen Tauern gerettet werden. Am Detmoldergrat kamen sie aufgrund von Erschöpfung nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab.

Berg­stei­ger in den Hohen Tau­ern geret­tet

© Red/KK

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Not­la­ge am Det­mol­der­grat

Zwei deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge im Alter von 26 und 45 Jah­ren bestie­gen am Mon­tag (30. Sep­tem­ber) die Hoch­alm­spit­ze in den Hohen Tau­ern. Nach erfolg­rei­cher Gip­fel­be­stei­gung am Nach­mit­tag woll­ten die bei­den über den anspruchs­vol­len Klet­ter­steig am Det­mol­der­grat wie­der zur Gie­ße­ner Hüt­te abstei­gen. Doch gegen 17.45 Uhr, auf etwa 3.250 Metern Höhe, waren sie erschöpft und konn­ten nicht mehr wei­ter. Die Berg­stei­ger setz­ten dar­auf­hin einen Not­ruf ab.

Ret­tung per Poli­zei­hub­schrau­ber

Ein Hub­schrau­ber der Flug­ein­satz­stel­le Kla­gen­furt eil­te zur Ret­tung. Die bei­den unver­letz­ten Berg­stei­ger wur­den mit Hil­fe eines Seils gebor­gen und zur Gie­ße­ner Hüt­te ins Mal­ta­tal geflo­gen. Auch die Berg­ret­tung Mall­nitz stand in Bereit­schaft, muss­te jedoch nicht mehr ein­grei­fen, da die Ret­tung recht­zei­tig gelang.

Kos­ten für Ret­tungs­ein­satz

Da die Ber­gung mit dem Poli­zei­hub­schrau­ber durch­ge­führt wur­de, erfolgt gemäß Sicher­heits­po­li­zei­ge­setz eine Kos­ten­vor­schrei­bung. Die Höhe der Kos­ten wird noch fest­ge­legt.

 

01.10.2024 09:01
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