Ferien-Unterricht
2.681 Kinder in den Kärntner Sommerschulen
Im nächsten Jahr soll das Angebot der Sommerschulen in Kärnten ausgebaut werden. Landeshauptmann Peter Kaiser und die neue Bildungsdirektorin Isabella Penz besuchten gestern jene in Völkermarkt.
© LPD Kärnten/Wajand
Die Ferien neigen sich dem Ende zu. In den Sommerschulen bereiten sich Kinder und Jugendliche auf den Schulstart vor, um Versäumtes nachzuholen oder bereits Gelernten zu festigen. An insgesamt 78 Standorten werden 2.681 Mädchen und Burschen unterrichtet. Davon sind 2.288 unter 14 Jahren – das sind um 81 Prozent mehr als noch im Vorjahr. 91 Lehrer, 125 Studierende und 45 „Buddys“ kümmern sich dabei um 252 Gruppen. 393 der über 14-jährigen Schüler nehmen heuer die Sommerschule in Anspruch. Im nächsten Jahr soll das Angebot ausgebaut werden.
Vorbereitung auf den Schulstart
Gestern besuchte Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser gemeinsam mit der neuen Bildungsdirektorin Isabella Penz und Sabine Sandrieser, Leiterin der Abteilung Minderheitenschulwesen, die Sommerschule in der Mittelschule Völkermarkt. Dort werden laut Direktor Hermann Enzi derzeit 34 Schüler der Mittelschule und 41 Kinder der Volksschule betreut. „Den Mädchen und Burschen wird hier ein guter Start ins nächste Schuljahr ermöglicht. Zudem wird ihnen die Lust an der Schule wieder nähergebracht, so dass aus dem ‚in die Schule gehen müssen‘ ein ‚in die Schule gehen dürfen‘ wird“, schildert Enzi.

Fragen an den Landeshauptmann
Die Kinder nutzten die Gelegenheit, dem Landeshauptmann Fragen zu stellen. Das Interesse reichte von seinem Lieblingsplatz in Kärnten, über den Ablauf eines Arbeitstags bis hin zu seiner Meinung zum Thema Impfpflicht. Geduldig beantwortete Kaiser gemeinsam mit der Bildungsdirektorin alle Fragen.
