Klagenfurt

Bis 1. Dezem­ber: Die Kunst ver­schwun­de­ner Meis­ter­wer­ke

„Kunst verschwundener Meisterwerke“ ist das Ergebnis einer Kunst-Studie, die vom „Verein VENI - Verein zur Entwicklung nachhaltiger Ideen“ in Auftrag gegeben wurde. Die vom Kunstfotograf Ferdinand Neumüller fotografierten Meisterwerke sind im kärnten.museum zu sehen.

Bis 1. Dezem­ber: Die Kunst ver­schwun­de­ner Meis­ter­wer­ke Mit dem Vorhaben „Kunst verschwundener Meisterwerke“ entsteht ein Pilotprojekt für einen in dieser Art noch nie gesehenen Gastro- und Tourismusführer.

© Ferdinand Neumüller

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Eines ist klar. Lee­re Tel­ler kön­nen spre­chen oder regen Gedan­ken an. Sie ver­ra­ten uns viel über den Gast. Hin­ter­las­sen­schaf­ten auf den Tel­lern zeu­gen von einer per­sön­li­chen, aber auch zeit­geis­ti­gen Ess­kul­tur. Spu­ren des All­tags — wer das Glück hat und über einen reich­lich befüll­ten und ser­vier­ten Tel­ler ver­fügt.

“Ein Essen wirft man nicht weg”

Und sie sind strit­tig. Die einen mei­nen, eine weg­ge­putz­te Spei­se mit Putz und Stin­gel zeugt von einer her­vor­ra­gen­den Küche und ande­re wie­der­um mei­nen, es ist ele­gan­ter, etwas übrig zu las­sen. Im Fall von “Kunst ver­schwun­de­ner Meis­ter­wer­ke” haben die Spei­sen dem Test­esser Rein­hard Eber­hart so geschmeckt, dass er nichts übrig gelas­sen hat und damit ver­rät er auch sei­ne Eti­ket­te: “Ich esse weg, weil es geschmeckt hat und: Ein Essen wirft man nicht weg.”

Kunst­fo­to­graf Fer­di­nand Neu­mül­ler

Es gibt wohl mehr Esser, die einen Tel­ler lie­ber abschle­cken wür­den, als sol­che, die eine Spei­se nach­es­sen. Wer nimmt schon ger­ne eine ange­bis­se­ne Spei­se, einen frem­den Löf­fel oder eine frem­de Gabel in den Mund? „Kunst ver­schwun­de­ner Meis­ter­wer­ke“ ist das Ergeb­nis einer Kunst-Stu­die, die vom „Ver­ein VENI — Ver­ein zur Ent­wick­lung nach­hal­ti­ger Ideen“ in Auf­trag gege­ben wur­de. Künst­ler und Fir­men haben sich die­ser Idee ange­nom­men. Die Gla­se­rei von Chris­ti­an und Chris­ti­ne Starz­a­cher lie­fert die Sicher­heits­glä­ser. Das Werk1 bear­bei­tet das Lay­out und Kunst­fo­to­graf Fer­di­nand Neu­mül­ler foto­gra­fier­te die von Eber­hart „weg­ge­putz­ten“ lee­ren Tel­ler.

Start einer kuli­na­ri­schen Rei­se

Dar­aus ent­steht mit den mit­ma­chen­den Restau­rants- und Küchen­chefs durch den Digi­ta­li­sie­rungs­künst­ler und Web-Pro­fi Alex­an­der Weber­nig ein Con­tent, der immer­wäh­rend für Kärnt­ner Gast­lich­keit steht. Einer­seits wird der Loop, für das immer wie­der­keh­ren­de Video im Medi­en­raum appe­tit­lich auf­be­rei­tet und ande­rer­seits baut WeAppU.Net die Brü­cke vom QR-Code als Online-Ser­vice mit allen rele­van­ten Ori­en­tie­rungs­da­ten. Die­se Ver­net­zung ist der Start für eine kuli­na­ri­sche Rei­se, wel­che weit über den Alpen Adria Raum hin­aus gehen wird.

Moni­tor­wer­bung mit am Bord

Moni­tor­wer­bung hat sich mit Geschäfts­füh­rer Andre­as Lan­ner eben­falls dem Pro­jekt ange­nom­men und sorgt dafür, dass es einem brei­ten Publi­kum zugäng­lich gemacht wird. Die Bil­der sind ab sofort auf den groß­for­ma­ti­gen und auf­merk­sam­keits­star­ken LED-Walls an allen Stadt­ein­fahr­ten in Kla­gen­furt und allen Bezirks­städ­ten zu sehen.

Gas­tro- und Tou­ris­mus­füh­rer

Mit dem Vor­ha­ben „Kunst ver­schwun­de­ner Meis­ter­wer­ke“ ent­steht ein Pilot­pro­jekt für einen in die­ser Art noch nie gese­he­nen Gas­tro- und Tou­ris­mus­füh­rer. Mit­tels QR-Code wer­den nicht nur alle mit dem mit­ma­chen­den Köche her­vor­ge­ho­ben, son­dern auch die Ser­vice­stan­dards erfüllt, wie die aus­ge­wähl­ten Restau­rants zu errei­chen sind und wie die Spei­sen vor­her aus­ge­se­hen haben. Wei­te­re Städ­te und Muse­en sind in Sicht­wei­te. Ein außer­ge­wöhn­li­cher Gas­tro­füh­rer im Alpen Adria Raum ist im Ent­ste­hen.

Die von Fer­di­nand Neu­mül­ler foto­gra­fier­ten ver­schwun­de­nen Meis­ter­wer­ke wer­den von Gau­ge­ler Druck auf die Sicher­heits­glä­ser von Starz­a­cher gedruckt und wer­den vor Ort im Kärnten.Museum anläss­lich der Prä­sen­ta­ti­on an die teil­neh­men­den Restau­rant­s­chefs und Köche ver­lie­hen.

Eröff­nung

  • Ter­min: 11. Novem­ber 2024 (11.48 Uhr)
  • Kura­tor: Bert­ram Karl Stei­ner
  • Mode­ra­ti­on: Sophia Lin­den­thal
  • Ort: kärnten.museum

Die Aus­stel­lung

  • Ter­min: 11. Novem­ber bis 1. Dezem­ber 2024
  • Uhr­zeit: Täg­lich um 12.12 Uhr
  • Ort: kärnten.museum

10.11.2024 14:45 - Update am: 10.11.2024 20:04
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Bis 1. Dezem­ber: Die Kunst ver­schwun­de­ner Meis­ter­wer­ke Mit dem Vorhaben „Kunst verschwundener Meisterwerke“ entsteht ein Pilotprojekt für einen in dieser Art noch nie gesehenen Gastro- und Tourismusführer.

© Ferdinand Neumüller