Velden

Holz-Pio­nier Her­bert Kul­te­rer geehrt

In rund 50 Jahren baute Herbert Kulterer einen Weltmarktführer und Global Player von Kärnten aus auf und war darüber hinaus ein führender Interessensvertreter in der Holz-, Papier- und Säge-Industrie in Europa.

Holz-Pio­nier Her­bert Kul­te­rer geehrt Mit 22 Jahren übernahm Herbert Kulterer (Bildmitte) den großväterlichen Betrieb und verstand es, die Öffnung Europas für das Familienunternehmen optimal zu nutzen.

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Das ver­ei­nig­te Euro­pa, wie man es sich immer wün­schen wür­de: Von sei­ner aller­bes­ten Sei­te zeig­ten sich der gro­ße Gedan­ke und die eben­so gro­ßen Per­sön­lich­kei­ten bei der Ver­lei­hung der Euro­pa­prei­se 2024 an Öster­reichs. Unter ihnen eben­so der Aus­nah­me-Unter­neh­mer Her­bert Kul­te­rer, der für sein Lebens­werk aus­ge­zeich­net wur­de.

Von Ober­kärn­ten in die Welt

In rund 50 Jah­ren bau­te Kul­te­rer aus beschei­de­nen Anfän­gen einen Welt­markt­füh­rer und Glo­bal Play­er von Kärn­ten aus auf und war dar­über hin­aus ein füh­ren­der Inter­es­sens­ver­tre­ter in der Holz‑, Papier- und Säge-Indus­trie in Euro­pa. Mit 22 Jah­ren über­nahm Kul­te­rer den groß­vä­ter­li­chen Betrieb und ver­stand es, die Öff­nung Euro­pas für das Fami­li­en­un­ter­neh­men opti­mal zu nut­zen. „Der Weg dort­hin war alles ande­re als leicht. Vor allem der Groß­brand 1998, der das Herz­stück des Betrie­bes zer­stör­te, hät­te vie­le ent­mu­tigt. Doch Her­bert Kul­te­rer bewies gera­de in die­ser schwie­ri­gen Zeit einen bemer­kens­wer­ten Wil­len und Weit­blick: Anstatt sich geschla­gen zu geben, sah er in der Kata­stro­phe eine Chan­ce zum Neu­auf­bau, zur Moder­ni­sie­rung und Expan­si­on”, berich­te­te IV-Prä­si­dent Timo Sprin­ger.

Hoch­mo­dern­des Säge­werk geschaf­fen

Er ent­schied sich dazu, für den Wie­der­auf­bau Maschi­nen und Tech­no­lo­gien der Sprin­ger Maschi­nen­fa­brik ein­zu­set­zen. Und Kul­te­rer inves­tier­te in neue Tech­no­lo­gien, erhöh­te die Kapa­zi­tä­ten und schuf ein hoch­mo­der­nes Groß­sä­ge­werk. “Eben die­ser Wil­le zur Moder­ni­sie­rung und zum Aus­bau des Stand­or­tes sorg­te und sorgt auch noch heu­te dafür, dass unse­re Fami­li­en seit vie­len Jah­ren nicht nur freund­schaft­lich, son­dern auch unter­neh­me­risch ver­bun­den sind”, freut sich Sprin­ger.

Kul­te­rer ein „wah­rer Euro­paeus“

Nicht nur die anwe­sen­den Gäs­te und Wirt­schafts­trei­ben­den, auch Wirt­schafts­kam­mer­prä­si­dent Jür­gen Man­dl zeig­te sich beein­druckt vom fit­ten Seni­or, der sicht­lich gerührt die Aus­zeich­nung ent­ge­gen­nahm: „Kärn­ten kann sich glück­lich schät­zen, Unter­neh­mer vom For­mat eines Her­bert Kul­te­rer zu haben.” Mit sei­ner Erfolgs­ge­schich­te vom hei­mi­schen Säge­werks­be­trei­ber zu einem Glo­bal Play­er der Holz‑, Papier- und Säge-Indus­trie habe er nicht nur einen weit über Kärn­ten hin­aus sicht­ba­ren unter­neh­me­ri­schen Leucht­turm geschaf­fen, son­dern durch die erfolg­rei­che Über­ga­be an die nächs­te Gene­ra­ti­on auch sein per­sön­li­ches Lebens­werk ver­voll­komm­net.

Kai­sers Appell: „Nut­zen wir die Chan­ce!“

Ein­lei­tend hat­te schon Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser eine Lan­ze für Euro­pa und den EUROPAEUS gebro­chen: „Euro­pa sicht­bar machen, sicht­bar machen, dass das, was als eine gran­dio­se Idee bezeich­net wird, aus Men­schen besteht, aus Men­schen, die sich für Euro­pa ein­ge­setzt haben, die gro­ße Leis­tun­gen erwirkt haben und die dazu bei­getra­gen haben, dass die EU mit gro­ßem Abstand die glo­bal best­funk­tio­nie­ren­de supra­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on ist.”
24.11.2024 18:40 - Update am: 24.11.2024 18:50
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Holz-Pio­nier Her­bert Kul­te­rer geehrt Mit 22 Jahren übernahm Herbert Kulterer (Bildmitte) den großväterlichen Betrieb und verstand es, die Öffnung Europas für das Familienunternehmen optimal zu nutzen.

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