Kärnten

Lan­des-Rech­nungs­hof for­dert Pfle­ge-Aus­bau

Der Kärntner Landesrechnungshof fordert rasche Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit in der mobilen Pflege angesichts steigenden Bedarfs und Personalmangels sicherzustellen.

Lan­des-Rech­nungs­hof for­dert Pfle­ge-Aus­bau Der Landesrechnungshof fordert mehr Kapazitäten und bessere Personalausstattung für Kärntens mobile Pflegedienste.

© Pixabay/Sabine van Erp

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Ver­sor­gung am Limit

Die mobi­len Pfle­ge- und Betreu­ungs­diens­te in Kärn­ten ste­hen vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Obwohl 18 Anbie­ter jähr­lich knapp eine Mil­li­on Ein­satz­stun­den leis­ten, sieht der Bedarfs- und Ent­wick­lungs­plan Kärn­ten 2030 eine Erhö­hung auf 1,24 Mil­lio­nen Stun­den vor. Doch vie­le Diens­te sind bereits voll aus­ge­las­tet. Der Lan­des­rech­nungs­hof drängt auf eine sofor­ti­ge Umset­zung der geplan­ten Aus­bil­dungs­of­fen­si­ve und eine ver­stärk­te Rekru­tie­rung, um die Ver­sor­gung zu sichern.

Qua­li­tät unter Prü­fung

Die Fach­auf­sicht liegt bei der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung, die ein Kon­zept zur Qua­li­täts­si­che­rung vor­ge­legt hat, die­ses jedoch noch nicht umsetzt. Der Rech­nungs­hof emp­fiehlt regel­mä­ßi­ge Stich­pro­ben und eine lücken­lo­se Doku­men­ta­ti­on der Ergeb­nis­se, um die Qua­li­täts­stan­dards zu garan­tie­ren.

Mehr Geld für mobi­le Diens­te

2023 inves­tier­te das Land rund 46,9 Mil­lio­nen Euro in die mobi­le Pfle­ge, etwa 27 Pro­zent der gesam­ten Pfle­ge­auf­wen­dun­gen. Um den sta­tio­nä­ren Bereich, der 69 Pro­zent der Mit­tel bean­sprucht, zu ent­las­ten, emp­fiehlt der Bericht eine deut­li­che Aus­wei­tung der mobi­len Ange­bo­te und kon­kre­te Maß­nah­men zur För­de­rung aller Pfle­ge­for­men.

 

28.11.2024 10:01
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Lan­des-Rech­nungs­hof for­dert Pfle­ge-Aus­bau Der Landesrechnungshof fordert mehr Kapazitäten und bessere Personalausstattung für Kärntens mobile Pflegedienste.

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