Klagenfurt
Michael Tschida gewinnt Kärntner Lyrikpreis
Michael Tschida erhielt den 17. Kärntner Lyrikpreis für sein sprachliches Können und literarisches Engagement.
Gratulierten dem Sieger: Dr. Moderator Harald Raffer, Lyrikpreisvorsitzender Dr. Günter Schmidauer, LH Dr. Peter Kaiser, STR Mag. Franz Petritz und STW-Vorstand Dipl. Ing. Erwin Smole (von links) © STW/Helge Bauer
Poetische Vielfalt prämiert
Tschida, Beilagen-Chef der Kleinen Zeitung und einstiger Gründer des „ORFEO“-Chors, erhielt 5000 Euro, eine Urkunde und die „goldene Feder“. Seine Gedichte überzeugten die Jury, die aus 120 anonym eingereichten Werken wählte. Der zweite Platz (1500 Euro) ging an die Schauspielerin Verena Schumanski, Platz drei (800 Euro) an Stefan Feinig. Weitere Preise erhielten u. a. Rezka Kanzian und Barbara Pachler.

Hochkarätige Jury und prominente Gäste
Die Jury, unter Leitung von Günter Schmidauer, lobte die Qualität der deutsch- und slowenischsprachigen Beiträge. Landeshauptmann Peter Kaiser betonte die Bedeutung des Wettbewerbs als Kulturplattform. Kulturstadtrat Franz Petritz mahnte angesichts knapper Budgets vor Kürzungen im Kulturbereich.
Zweitgrößtes Literatur-Event Kärntens
Mit rund 120 Einsendungen hat sich der Kärntner Lyrikpreis zu einem der wichtigsten Literaturereignisse des Landes entwickelt. Bereits jetzt ruft Stadtwerke-Vorstand Dipl.-Ing. Erwin Smole zur Teilnahme am nächsten Wettbewerb auf.

