Unterliga Ost
Sirnitz mit dem letzten Aufgebot
Im heutigen Heimspiel gegen TSV Grafenstein muss SGA Sirnitz in der Unterliga Ost mit dem letzten Aufgebot antreten. Weshalb das so ist, erklärt Trainer Günther Vidreis im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Nach acht Spielen in der Unterliga Ost liegt SGA Sirnitz mit acht Punkten nur auf dem 13. Platz. „Uns geht es derzeit nicht so berauschend. In den ersten Spielen habe ich keinen Tormann und auch keinen Stürmer gehabt. Beide Torhüter haben uns verlassen, deshalb habe ich die Torhüter-Oldies Manuel Reinsperger und Christian Fritzer reaktiviert“, berichtet Trainer Günther Vidreis, der im Juli wieder das Traineramt in Sirnitz übernommen hatte. Als Co-Trainer steht ihm Gerd Gwenger zu Seite.
Die Übertrittszeit
Sirnitz verließen im Sommer einige Spieler. „Die größten Aderlässe waren Kevin Bretis, der nach Feldkirchen gegangen ist, und Stefan Kraschl, der jetzt in Wölfnitz spielt“, erklärt Vidreis. In der Übertrittszeit im Winter wollen die Sirnitzer unbedingt einen Stürmer verpflichten, um im Frühjahr das Ruder noch herumzureißen. Doch das ist nicht das einzige Problem. „Wir haben immer das Pech mit Schwerverletzten in der Mannschaft. Markus Struckl muss die Schulter operieren lassen, Thomas Golznig fehlt wegen einer Sprunggelenksverletzung und Daniel Krassnitzer hat eine Knieaußenband-Verletzung. Weiters fehlen Daniel Wernig, der im letzten Spiel eine rote Karte ausgefasst hat, und Christopher Lassnig wegen der fünften gelben Karte. Ich habe keinen großen Kader, keine Reserve, keine U19, keine U18, wo Spieler nachrücken können. Im Spiel gegen Donau habe ich einen 44-Jährigen und drei 15-jährige Spieler auf der Bank gehabt“, hadert Vidreis.
Heimspiel gegen TSV Grafenstein
Am heutigen Samstag geht es um 16.30 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellendritten TSV Grafenstein. „Wir sind sehr heimstark und haben einen kleinen Platz, mit dem viele Mannschaften nicht zurechtkommen. Ich war schon einmal in Sirnitz Trainer und bin stolz darauf, dass ich hier noch kein Heimspiel verloren habe. Darauf bauen wir auf. Gegen Grafenstein wollen wir zumindest ein Unentschieden holen. Der letzte Rest der Mannschaft wird um jeden Zentimeter kämpfen“, verspricht Vidreis.
In der Tat ist der kleine Platz in Sirnitz ein Heimvorteil. In den ersten acht Runden mussten die Sirnitzer aber fünf Mal auswärts antreten. „Unser Saisonziel ist, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben“, betont Vidreis.

