Das Strafverfahren gegen den bekannten Kärntner Fußballprofi Martin Hinteregger ist, nachdem der erste Prozesstermin vom zuständigen Richter aus gesundheitlichen Gründen nicht finalisiert werden konnte, nunmehr endlich beendet. Der öffentlichkeitswirksame Prozess gegen den Star-Verteidiger von Austria Klagenfurt wurde mit einer Diversion, also einem außergerichtlichen Vergleich, beigelegt.
5.000 Euro
Dem ehemaligen Nationalspieler und damaligen Trainer des SGA Sirnitz wurde vorgeworfen, einen Fan während eines Unterligaspieles gestoßen und verletzt zu haben. Hintereggers Anwalt Arthur Berger kommentierte kurz nach dem Vorfall gegenüber der Kleinen Zeitung: „Nachdem mein Mandant das gesamte Match über provoziert und beschimpft wurde, hat er sich bedauerlicherweise zu einem Schubser hinreißen lassen.“ Hinteregger tue die Aktion sehr leid. Nun muss Martin Hinteregger insgesamt 5.500 Euro ans Gericht überweisen. Darin enthalten sind auch die Kosten für Sachverständige und Gebühren. Der sympathische und äußerst beliebte “Hinti” kann sich also endlich wieder auf das Fußballspielen konzentrieren.