2. Liga
Plan steht: Hinten stabil, vorne mutig
In der 14. Runde der 2. Liga gilt es für die Austria eine Hürde zu überwinden. Die Violetten treffen im Wörthersee-Stadion auf den SKU Amstetten, den seit neun Partien ungeschlagenen Tabellenfünften.
Michael Lang, hier gegen Sturms Richmond Osayantin, trifft mit der Austria auf Amstetten.© QSpictures
„Wir haben daran gearbeitet, wieder gefestigter in unseren Prinzipien aufzutreten. Es hat uns stark gemacht, diszipliniert zu verteidigen, in der Defensive stabil und gut organisiert zu stehen. Auch die Umschaltmomente waren ein großes Thema. Wir wollen im Spiel nach vorne mutig auftreten. Dass die Mannschaft das umsetzen kann, hat sie ja schon unter Beweis gestellt. Es ging darum, es wieder aufzufrischen“, betont Rolf Landerl.
Es ist ein Marathon
Trotz der jüngsten Negativserie ist der Austria-Coach davon überzeugt, dass seine Mannschaft in die Spur zurückfindet. Zuletzt hatte er immer wieder betont, dass die Meisterschaft kein „Sprint“, sondern ein „Marathon“ sei und es nach dem totalen Umbruch im Aufgebot im vergangenen Sommer völlig normal sei, dass man auch Durststrecken überwinden müssen. „Ich denke, dass wir gestärkt und voller Energie in die abschließenden Spiele vor der Winterpause gehen. Das wird auch nötig sein, denn in dieser Liga muss man in jeder Partie unheimlich viel investieren, um zu bestehen”, meint Landerl.
“Wir haben einen breiten Kader”
Fest steht, dass der Trainer erstmals im Verlauf der Saison seine Defensive umbauen muss. Marco Gantschnig hatte zuletzt im Gastspiel beim SK Rapid II (1:2) die fünfte Gelbe Karte gesehen, wird eine Sperre absitzen. Mario Matkovic und Aiden Liu erhalten also einen neuen Nebenmann in der Abwehrreihe. „Marco ist ein Führungsspieler und Leistungsträger, keine Frage. So einen Ausfall fängt man natürlich nicht leicht auf. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir das kompensieren können, schließlich haben wir einen breiten Kader und Spieler, die sich aufdrängen und auf ihre Chance warten“, fordert der Cheftrainer.