Bundesliga & 2. Liga
Beide Kärntner Mannschaften wollen heute siegen
Die Klagenfurter wollen mit einem Sieg gegen Rapid II auf die Erfolgsspur zurück. Die Wölfe möchten hingegen den ersten Heimsieg unter Cheftrainer Peter Pacult einfahren.
Nach einem Hoch mit drei Siegen hintereinander im September zeigte die Formkurve bei den Waidmannsdorfern zuletzt nach unten. Viermal blieb man ohne Sieg, verbuchte in diesem Zeitraum nur zwei von zwölf Punkten. Das wirkte sich in der Tabelle aus, als Sechster mit 17 Zählern hat die Austria den Anschluss an die Spitzengruppe verloren.
“Kein Sprint, sondern ein Marathon”
„Ich kann mich nur wiederholen: Die Meisterschaft ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir haben gewusst, dass es nicht nur steil bergauf geht, dass auch schwierigere Phasen kommen, die es zu überwinden gilt”, sagt Chefcoach Rolf Landerl.
Im Allianz-Stadion soll die Trendwende her, doch die Top-Talente des Rekordmeisters werden etwas dagegen haben. Als Zwölfter mit zwölf Punkten stehen sie im Klassement zwar nicht sonderlich gut da, die Grün-Weißen stellten ihre Qualität aber schon unter Beweis, besiegten unter anderem den FAC (1:0) und Kapfenberg (1:0). Die Austria sollte also gewarnt sein.
Neuauflage des Cup-Finales
Auch die Wolfsberger sind heute im Einsatz. Um 17 Uhr kommt es zum Duell zwischen dem Tabellendritten und dem Fünften. Erst vor etwas mehr als einem Monat trafen die beiden Teams aufeinander — das damalige Ergebnis: ein ereignisreiches 2:2. In der Neuauflage des Cup-Finales wollen die Wölfe diesmal als Sieger vom Platz gehen. Seit dem Hartberger Aufstieg im Jahr 2018 ist die Bilanz nach 20 Begegnungen ausgeglichen: Sowohl der WAC als auch der TSV feierten jeweils sieben Siege, sechs Begegnungen endeten unentschieden.
Seit vier Spielen ungeschlagen
Somit ist Spannung vorprogrammiert: Die Gäste aus Hartberg sind in der Liga seit vier Spielen ungeschlagen. Nach drei Remis in Folge gab es vergangenen Woche einen 1:2 Auswärtssieg gegen die Wiener Austria. Unsere Wölfe trennten sich zuletzt gegen die WSG torlos, verbesserten sich auf den 3. Platz, warten jedoch nach wie vor auf den ersten Heimsieg unter Cheftrainer Peter Pacult.



