Laufsport

Mit 73: Gip­fel­glück durch Berg­lauf

Von der ersten Demütigung bis zum Gipfelglück – der 73-jährige Villacher Anton Golja hat im Berglauf seine Passion gefunden. Der LAC-Athlet kennt jede Herausforderung, die Kärntens Bergwelt zu bieten hat. „Komm zum Verein, eine Initiative von Kärnten Sport“.

Mit 73: Gip­fel­glück durch Berg­laufFür Anton Golja ist der Berglauf mehr als ein Sport – es ist pure Leidenschaft. „Ohne die Kärntner Berge und die Gemeinschaft wäre mein Leben um so viel ärmer.“

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Bei einer Wan­de­rung in den Nock­ber­gen wur­de Anton Gol­ja zufäl­lig Zuse­her bei einem Berg­lauf. Die Sie­ger­eh­rung und die stol­zen Medail­len­trä­ger weck­ten sofort sein Inter­es­se. „Als ich die glück­li­chen Gesich­ter und die tol­len Medail­len sah, wuss­te ich: Das will ich auch erle­ben“, erin­nert sich der ehe­ma­li­ge Lok­füh­rer.

Sport­freund­schaf­ten und ers­te Lek­tio­nen

Die Berg­lauf-Com­mu­ni­ty beein­druck­te ihn von Anfang an. „Man wird so schnell mit Vor­na­men ange­spro­chen, als wäre man schon ewig dabei“, erzählt Gol­ja. Doch die ers­te gro­ße Lek­ti­on folg­te prompt: „Unter­schät­ze nie die älte­ren Läu­fer! Bei mei­nem ers­ten Lauf haben mich die Grei­fen­bur­ger Senio­ren mühe­los über­holt und dabei freund­lich gegrüßt. Da wuss­te ich: Ich bin zu schnell gestar­tet und habe mein Pul­ver viel zu früh ver­schos­sen.“

Dis­zi­plin und Vor­be­rei­tung sind alles

Heu­te weiß Anton genau, was es braucht, um bei einem Berg­lauf zu bestehen: „Früh anrei­sen, Ruhe bewah­ren und die Kräf­te gut ein­tei­len. Der Berg­lauf ist kein Schü­ler­wan­der­tag.“ Die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung beginnt schon Tage davor. „Gesund leben, kei­ne Ziga­ret­ten und wenig Alko­hol – sonst zahlt man im Ren­nen drauf. Vor dem Start schwö­re ich auf Kaf­fee, Bana­ne und Dat­teln. Wäh­rend des Laufs sind Iso-Was­ser und Gels unver­zicht­bar. Man wird dadurch nicht schnel­ler, aber die Kraft hält bis ins Ziel.“

Aus­rüs­tung zählt

Auch die rich­ti­ge Aus­rüs­tung spielt eine ent­schei­den­de Rol­le. „Ohne Trail­schu­he, Brust­gurt, Puls­uhr und eine klei­ne Was­ser­fla­sche geht nichts. Die Puls­uhr hilft mir, nicht zu über­zie­hen. Wer sei­ne anae­ro­be Schwel­le über­schrei­tet, ist gelie­fert.“

Glücks­ge­fühl am Gip­fel

Der Moment, für den sich all die Anstren­gung lohnt, kommt am Gip­fel. „Wenn du durch den Ziel­bo­gen läufst und auf die Uhr schaust, dann spürst du pures Glück. Es ist unbe­schreib­lich, fast so gut wie im Vor­jahr zu sein. Da durch­strömt ein Stolz dei­nen Kör­per, den man kaum in Wor­te fas­sen kann.“

Gol­ja schätzt beson­ders die Gemein­schaft der Läu­fer: „Wir ken­nen uns gut, bil­den Fahr­ge­mein­schaf­ten und moti­vie­ren uns gegen­sei­tig. Der LAC Kla­gen­furt ist für mich eine zwei­te Fami­lie – die Trai­nings­mög­lich­kei­ten und Trai­ner sind ein­fach ein­zig­ar­tig!“

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zu Kärn­tens Ver­ei­nen fin­den sie unter:  www.kaerntensport.net oder unter der unter: Tel. 050–536–16175. 

Wis­sens­wert

Kon­takt: sport.ktn.gv.at/kontakt For­mu­la­re und Richt­li­ni­en: sport.ktn.gv.at/onlineformulare-richtlinien Wei­ter­bil­dung: sport.ktn.gv.at/Weiterbildung

Ent­gelt­li­che Ein­schal­tung
Ver­ein­s­in­fo: LAC Kla­gen­furt

 

 

 

17.12.2024 19:01
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Mit 73: Gip­fel­glück durch Berg­laufFür Anton Golja ist der Berglauf mehr als ein Sport – es ist pure Leidenschaft. „Ohne die Kärntner Berge und die Gemeinschaft wäre mein Leben um so viel ärmer.“

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