Klagenfurt

FH Kärn­ten wird künf­tig inter­na­tio­nal

Der Verbund von 9 Hochschulen in Europa hat das Ziel, die Zusammenarbeit, den gegenseitigen Austausch, zur Bewältigung künftiger Herausforderungen zu forcieren,

FH Kärn­ten wird künf­tig inter­na­tio­nal Landeshauptmann Peter Kaiser: "Stichworte Ökologie, Digitalisierung, Sozioökonomie - hier wird Bildung über Grenzen hinweg ermöglicht, was grundlegend für künftige Entwicklungen in Europa, und damit auch für Kärnten ist."

© LPD Kärnten/Jannach

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Seit Okto­ber kann die FH Kärn­ten dank der Legi­ti­ma­ti­on durch die EU-Kom­mis­si­on euro­pa­wei­te Hoch­schul­al­li­an­zen ein­ge­hen und nennt sich daher Euro­pean Uni­ver­si­ty ACE. „Die offi­zi­el­le Ver­net­zungs­mög­lich­keit der FH mit Hoch­schu­len in Euro­pa ist nicht nur eine Aus­zeich­nung auf dem Papier. Kärn­ten wird damit als Bildungs‑, Ausbildungs‑, Forschungs‑, Arbeits- und Lebens­stand­ort enorm auf­ge­wer­tet und euro­pa­weit sicht­bar. Jetzt lie­gen auch die kon­kre­ten Umset­zungs­plä­ne vor“, infor­mier­te Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser. 2,2 Mil­lio­nen Euro EU-För­der­gel­der stellt die EU für die Umset­zung bereit.

Ein viel­ver­spre­chen­de Zusam­men­ar­beit

Der Ver­bund von 9 Hoch­schu­len in Euro­pa hat das Ziel, die Zusam­men­ar­beit, den gegen­sei­ti­gen Aus­tausch, zur Bewäl­ti­gung künf­ti­ger Her­aus­for­de­run­gen zu for­cie­ren, die Hoch­schu­len wol­len von­ein­an­der ler­nen, gemein­sam for­schen. “Stich­wor­te Öko­lo­gie, Digi­ta­li­sie­rung, Sozio­öko­no­mie — hier wird Bil­dung über Gren­zen hin­weg ermög­licht, was grund­le­gend für künf­ti­ge Ent­wick­lun­gen in Euro­pa, und damit auch für Kärn­ten ist”, meint Kai­ser. In den nächs­ten 4 Jah­ren wer­de es zu 9.000 Aus­tausch­mög­lich­kei­ten unter den 9 Hoch­schu­len kom­men. Für Stu­die­ren­de, Leh­ren­de und For­schen­de, in phy­si­scher wie digi­ta­ler Form. Für Kärn­tens FH allei­ne ste­hen 1.000 die­ser inter­na­tio­na­len Aus­tausch­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung.

9.000 Aus­tausch­mög­lich­kei­ten

In dem in Madrid statt­ge­fun­de­nen Kick Off wur­den Zie­le, Maß­nah­men und Umset­zungs­schrit­te fest­ge­macht. Ins­ge­samt wird es 9.000 Aus­tausch­mög­lich­kei­ten für 5.200 Stu­die­ren­de, 1.500 Aus­tausch­mög­lich­kei­ten auf vir­tu­el­ler Basis, für 1.800 Leh­ren­de bzw. For­schen­de und 500 vir­tu­el­le Aus­tau­sche die­ser Grup­pe geben. Die ope­ra­ti­ven Ein­hei­ten für die­sen Aus­tausch inner­halb Euro­pas sind eine App-Fabrik mit Lern­an­ge­bo­ten für Stu­die­ren­de, Kurz­pro­gram­me bis hin zu Abschlüs­sen. Wei­tes wird ein ARIES-Inku­ba­tor ein­ge­rich­tet, der die gemein­sa­me For­schung über Gren­zen hin­weg, die För­de­rung des Unter­neh­mer­tums und den Auf­bau einer For­schungs­ge­mein­schaft zum Zweck hat.

Schluss­end­lich ent­steht auch ein e‑Campus, also eine digi­ta­le Platt­form, die die Infra­struk­tu­ren ver­netzt und die gemein­sa­me Nut­zung von Res­sour­cen, Wis­sen und die damit ver­bun­de­ne Zusam­men­ar­beit der Hoch­schu­len unter­stützt und sicht­bar macht.

Wis­sens­wert

Die „Euro­pean Universities“-Initiative „Euro­pean Uni­ver­si­ties“ sind Hoch­schul­al­li­an­zen in Euro­pa, die gemein­sa­me lang­fris­ti­ge Stra­te­gien für Bil­dung, For­schung und Inno­va­ti­on sowie Diens­te für die Gesell­schaft ent­wi­ckeln, die ver­bun­den sind durch eine gemein­sa­me Visi­on und gemein­sa­me Wer­te, einen hohen Grad an Mobi­li­tät und einem deut­li­chen Schwer­punkt auf Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät und offe­ne Stu­di­en­pro­gram­me.

25.12.2024 13:00
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FH Kärn­ten wird künf­tig inter­na­tio­nal Landeshauptmann Peter Kaiser: "Stichworte Ökologie, Digitalisierung, Sozioökonomie - hier wird Bildung über Grenzen hinweg ermöglicht, was grundlegend für künftige Entwicklungen in Europa, und damit auch für Kärnten ist."

© LPD Kärnten/Jannach