Anlagen-Betrug
Klagenfurterin verliert Zehntausende Euro
Eine 61-jährige aus Klagenfurt Land verlor durch einen Betrug mit falschem Handelsplattform-Mitarbeiter Zehntausende Euro. Die Polizei warnt vor solchen Maschen.
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Der Betrüger, der sich am Telefon als Mitarbeiter einer Online-Handelsplattform ausgab, nutzte die frühere Kryptowährungsinvestition der Frau als Köder. Er behauptete, sie könne durch Wertverluste günstig Kryptowährung kaufen. Um Vertrauen zu gewinnen, überredete er sie, eine Fernzugriffssoftware herunterzuladen, wodurch er Zugriff auf ihren Computer erhielt.
Bankdaten preisgegeben
Im weiteren Verlauf gab die Frau dem Mann auch die Zugangsdaten zum Geschäftskonto ihres Mannes. Angeblich sollten darüber die Transaktionen abgewickelt werden. Als der Betrüger schließlich Kreditkartendaten verlangte, wurde die Frau misstrauisch und brach das Gespräch ab. Doch da war es bereits zu spät: Mehrere Zehntausend Euro waren vom Konto auf ein unbekanntes ausländisches Konto überwiesen worden.
Schnelle Reaktion verhinderte Schlimmeres
Nach der schockierenden Entdeckung sperrte die Frau umgehend das Konto und alarmierte die Polizei. Diese warnt nun eindringlich vor ähnlichen Betrugsmaschen und betont, wie wichtig es ist, persönliche Zugangsdaten niemals leichtfertig weiterzugeben.
Polizei gibt Tipps zur Prävention
Die Kriminalprävention rät dazu, verdächtige Anrufe oder Kontaktaufnahmen stets kritisch zu hinterfragen. Insbesondere sollte niemals Software zur Fernsteuerung auf Anraten Fremder installiert werden. Weitere Informationen und Tipps bietet die Polizei auf ihrer Webseite.