Unterliga West

Lands­kron rockt die Unter­li­ga West

Der SC Landskron steht nach acht Runden in der Unterliga West noch ungeschlagen an der Tabellenspitze. Trainer Bernhard Seebacher erklärt im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ die Gründe für den Erfolgslauf.

SC Landskron Trainer Bernhard Seebacher denkt bereits über die nächsten Strategien nach.

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Glaubt man Fuß­ball-Fach­leu­ten, müss­te in der Unter­li­ga West ent­we­der der VSV oder der SV Lind an der Tabel­len­spit­ze ste­hen. Die Rea­li­tät sieht jedoch anders aus. Nach acht Run­den und 22 von 24 mög­li­chen Punk­ten lacht der SC Lands­kron von der Spit­ze. Das Tor­ver­hält­nis spricht Bän­de: 25 erziel­ten Toren ste­hen vier erhal­te­ne Tref­fer gegen­über. „In unse­rer Mann­schaft kann jeder Spie­ler ein Tor schie­ßen. Wir haben bereits acht ver­schie­de­ne Tor­schüt­zen, das ist ein gro­ßer Vor­teil für unse­re Offen­si­ve“, meint Trai­ner Bern­hard See­ba­cher im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Ohne Legio­nä­re

Wie ana­ly­siert er den aktu­el­len Erfolgs­lauf? „Die Bur­schen arbei­ten gut. Wir haben bewusst auf Legio­nä­re ver­zich­tet und spie­len aus­schließ­lich mit hei­mi­schen Spie­lern. Die eige­nen Spie­ler haben ihre Chan­ce erhal­ten und das funk­tio­niert gut. Mit einem Rapha­el Sta­gul­ler, Noel Achatz, Dani­el Gil­gen­rei­ner und David Enzi haben wir eini­ge sehr gute Leis­tungs­trä­ger“, erklärt See­ba­cher. Die Trai­nings­mo­ral ist eben­so aus­ge­zeich­net. In Lands­kron ste­hen immer um die 16 Spie­ler bei den Trai­nings­ein­hei­ten auf dem Platz. Mit Thal/Assling, Lind, VSV und Sach­sen­burg möch­ten gleich vier Mann­schaf­ten den Titel in der Unter­li­ga West holen. „Das kön­nen sie auch. Wir haben vor Meis­ter­schafts­be­ginn gesagt, dass wir am Ende den fünf­ten Rang ein­neh­men wol­len. Dabei blei­ben wir. Wenn es mehr wird, ist es umso schö­ner. Wir rich­ten uns nicht nach den ande­ren Mann­schaf­ten“, sagt See­ba­cher.

Nächs­tes Heim­spiel

Am kom­men­den Sams­tag (18. Sep­tem­ber 2021) kommt Mit­tel­ständ­ler SV Grei­fen­burg nach Lands­kron (Spiel­be­ginn: 16.30 Uhr). „Wir unter­schät­zen nie­man­den, jede Mann­schaft muss erst geschla­gen wer­den. Wenn wir unse­re Leis­tung brin­gen, kön­nen wir aber jeden Geg­ner besie­gen, auch Grei­fen­burg. Mit unse­ren Leis­tungs­trä­gern, zu denen auch Chris­toph Erla­cher, Lukas Kof­ler, Dani­el Arn­eitz und Phil­ipp Gat­ti, der wie­der von Kött­manns­dorf zurück­ge­kom­men ist, gehö­ren, haben wir eine schlag­kräf­ti­ge Mann­schaft. Auf jeden Fall wol­len wir gegen Grei­fen­burg gewin­nen“, gibt See­ba­cher die Paro­le aus. Mit Ste­fan Stresch und Juli­an Brand­stät­ter gibt es der­zeit zwei ver­letz­te Spie­ler. In die Mann­schaft kehrt der wie­der­ge­ne­se­ne Nemo Lukic zurück.

Ein Sport­wis­sen­schaf­ter

Bern­hard See­ba­cher trai­niert den SC Lands­kron seit Mai. „Zusätz­lich bin ich beim Kärnt­ner Fuß­ball­ver­band als Aus­wahl­trai­ner tätig. Eine Zeit lang war ich auch bei Rapid Wien und beim WAC als Sport­wis­sen­schaf­ter enga­giert“, ver­rät See­ba­cher.

15.09.2021 07:05 - Update am: 15.09.2021 08:18
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SC Landskron Trainer Bernhard Seebacher denkt bereits über die nächsten Strategien nach.

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