Kärnten
SPÖ: Reform statt Personal-Debatten
Während über den künftigen Vorsitz der SPÖ Kärnten spekuliert wird, setzen die SPÖ Velden und der BSA Villach klare Prioritäten: Erst soll ein inhaltlicher Reformprozess starten, bevor Personalfragen geklärt werden.
Die öffentliche Diskussion über mögliche Nachfolger für den SPÖ-Vorsitz in Kärnten und Villach zeigt die Vielzahl an Persönlichkeiten, die für diese Ämter in Frage kommen. Doch solange Peter Kaiser als Landeshauptmann und Parteichef erfolgreich arbeitet, schaden Spekulationen mehr, als sie nützen. Stattdessen müsse die SPÖ ihre Werte ins 21. Jahrhundert überführen, betont Gerd Kurath, Vorsitzender der SPÖ Velden und des BSA Villach.
Politik am Puls der Zeit
Die Menschen erwarten Lösungen für aktuelle Probleme, keine alten Konzepte aus vergangenen Jahrzehnten. Themen wie die finanzielle Entlastung der Gemeinden, Anpassungen bei der Zweitwohnsitzabgabe und Nächtigungstaxe oder die Kinderbetreuung müssen dringend angegangen werden, so Werner Albel, BSA-Bezirksvorsitzender in Villach.
Reformprozess von der Basis aus
Laut Kurath und Albel braucht es eine breite Einbindung der Basis, um die SPÖ zukunftsfit zu machen. Erst wenn die inhaltliche Ausrichtung feststeht, könne über Personalfragen entschieden werden.
