Klagenfurt
Stadtsenat beschließt Spar-Maßnahmen
Bis Ende Februar sollen konkrete Einsparungsvorschläge zur Budgetsanierung vorliegen. Der Stadtsenat diskutierte zudem über Parkgebühren in der Ostbucht, die Kürzung von Subventionen für Monatskarten und höhere Zuschüsse für den öffentlichen Verkehr.
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Der Haushalt der Landeshauptstadt bleibt tief in den roten Zahlen. Um gegenzusteuern, arbeitet ein eigens gebildeter Konsolidierungsstab an konkreten Einsparungsvorschlägen. Diese sollen bis Ende Februar vorliegen und dann den politischen Entscheidungsträgern zur Diskussion gestellt werden. Die Experten sehen keine Alternative zu umfassenden Strukturreformen – auch das geplante Hallenbad steht auf dem Prüfstand.
Parken in der Ostbucht wird kostenpflichtig
Verkehrsreferentin Sandra Wassermann brachte einen Antrag auf den Ankauf von sieben Parkscheinautomaten für die Ostbucht ein. Der Stadtsenat gab einstimmig grünes Licht. Die Automaten sollen noch vor der Hauptsaison aufgestellt werden.
Stadt streicht Zuschüsse für Monatskarten
Eine weitere Sparmaßnahme betrifft den öffentlichen Verkehr. Ab Ende März wird die Stadt keine freiwilligen Zuschüsse mehr für Monatskarten übernehmen. Die Maßnahme soll bis zu 450.000 Euro pro Jahr einsparen.
Mehr Landesgeld für Busverbindungen
Für den öffentlichen Verkehr gibt es jedoch auch positive Nachrichten: Die Stadt erhält vom Land Kärnten künftig jährlich 72.000 Euro mehr für die Ausweitung des Linienverkehrs. Ab 2026 sollen zudem Touristen kostenlos den öffentlichen Verkehr in Klagenfurt nutzen können – dafür gibt es vom Land zusätzlich 350.000 Euro pro Jahr.

