Klagenfurt

Bud­get: Viel Schat­ten und wenig Licht

Klagenfurt steht vor einer finanziellen Zerreißprobe: Ohne drastische Einsparungen droht der Stadt bis Jahresende die Zahlungsunfähigkeit. Experten fordern sofortige Reformen.

Bud­get: Viel Schat­ten und wenig LichtDie Finanzlage Klagenfurts ist dramatisch – ohne harte Sparmaßnahmen droht der Kollaps.

© Harald Raffer

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Die Zah­len sind alar­mie­rend: Seit 25 Jah­ren wur­den kei­ne ech­ten Struk­tur­re­for­men umge­setzt, die Stadt lebt über ihre Ver­hält­nis­se – und nun ist der finan­zi­el­le Spiel­raum prak­tisch auf­ge­braucht. Exper­ten schla­gen Alarm: Ohne dras­ti­sche Maß­nah­men droht Kla­gen­furt bis Jah­res­en­de zah­lungs­un­fä­hig zu wer­den.

Spar­po­ten­zi­al gibt es in vie­len Berei­chen, doch der poli­ti­sche Wil­le für tief­grei­fen­de Refor­men war in der Ver­gan­gen­heit kaum vor­han­den. Hohe Per­so­nal­kos­ten, sin­ken­de Ertrags­an­tei­le des Bun­des und eine seit Jahr­zehn­ten gewach­se­ne Büro­kra­tie belas­ten das Bud­get mas­siv. Nun wird hek­tisch nach Ein­spa­run­gen gesucht – doch der Reform­druck ist so groß wie nie.

Beson­ders bri­sant: Die frei­wil­li­gen Leis­tun­gen der Stadt, etwa für Kul­tur und Sport, ste­hen auf der Kip­pe. Pro­jek­te wie das geplan­te Hal­len­bad rücken in wei­te Fer­ne, und die Stadt­wer­ke sol­len nicht als Not­na­gel für das Bud­get­loch her­hal­ten. Klar ist: Ohne eine nach­hal­ti­ge Kon­so­li­die­rung wird Kla­gen­furt in weni­gen Jah­ren vor den­sel­ben Pro­ble­men ste­hen.

Die Stadt­füh­rung muss nun lie­fern – und das schnel­ler als je zuvor. Es reicht nicht, nur Abtei­lun­gen umzu­be­nen­nen oder ein­zel­ne Maß­nah­men zu set­zen. Eine ech­te Reform muss her, um Kla­gen­furt aus dem finan­zi­el­len Schat­ten zu füh­ren. mg

27.02.2025 09:01
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Bud­get: Viel Schat­ten und wenig LichtDie Finanzlage Klagenfurts ist dramatisch – ohne harte Sparmaßnahmen droht der Kollaps.

© Harald Raffer